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Das kanadische Team hatte den Puckeinwurf verzögert und spielte in der Folge mit FFP2-Masken. © APA/afp / ANTHONY WALLACE

Mit Masken und Verspätung: So kurios verlief Kanada gegen Russland

Lange Zeit sah es danach aus, als würde das olympische Frauen-Eishockeyspiel zwischen Kanada und Russland gar nicht gestartet werden. Der Grund: Kanada hatte offenbar Angst vor Corona-Infektionen.

Um das Vorrundenspiel Kanada gegen Russland doch noch beginnen zu können, liefen die Spielerinnen beider Teams am Montag mit Corona-Schutzmasken unter ihren Vollvisieren auf. Beim 6:1-Sieg gegen die Russinnen behielt der Goldfavorit aus Nordamerika diese auch bis zum Ende auf. Das russische Team nahm sie im Schlussdrittel ab.


Vor dem Spiel hatte es eine Stunde lang Verwirrung gegeben, da Kanada zum geplanten Spielbeginn um 12.10 Uhr Ortszeit in Peking nicht auf dem Eis erschienen war. Die russischen Spielerinnen fuhren ratlos umher, ehe Kanadas Trainer Roy Ryan an die Bande kam und mit den Offiziellen sprach. Die Partie galt fortan offiziell als verspätet, nach etlichen Runden auf dem Eis kehrten auch die Russinnen nach rund 40 Minuten wieder zurück in die Kabine.


Offiziell „aus Sicherheitsgründen“ wurde das Spiel für 13.15 Uhr Ortszeit erneut angesetzt. Tatsächlich betraten die Spielerinnen schließlich die Eisfläche mit Masken. Bei den Russinnen hatte es in den vergangenen Tagen sechs positive Coronafälle gegeben, das gesamte Team hatte sich daher drei Tage in Isolation im olympischen Dorf befunden.

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