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Eric O'Dell (r.) und die Kanadier ließen Deutschland keine Chance. © APA/afp / KIRILL KUDRYAVTSEV

Siegreicher Auftakt der Skandinavier und Nordamerikaner

Schweden, Finnland, die USA und Kanada sind am Donnerstag mit Siegen ins Männer-Eishockey-Turnier der Olympischen Winterspiele in Peking gestartet.

Die Schweden setzten sich gegen Lettland mit 3:2 durch, Gruppengegner Finnland mit 6:2 gegen die Slowakei etwas deutlicher. Klare Angelegenheiten waren die Partien in der Gruppe A: Die USA fertigten China weniger hoch als erwartet mit 8:0 ab, Kanada hatte beim 5:1 gegen Deutschland ebenfalls wenig Probleme.


Schweden, der Olympiasieger von 1994 und 2006, führte Mitte des zweiten Drittels mit 3:0, Lettland sorgte durch Powerplay-Tore von Villach -Legionär Renars Krastenbergs (37.) und Nikolajs Jelisejevs (47.) aber für Spannung bis zum Schluss. Bei den Letten spielte auch der Linzer ICE-Stürmer Andris Dzerins.

Die Finnen Harri Pesonen und Sakari Manninen trafen gegen die Slowakei jeweils dreifach. Zwar brachte Juraj Slafkovsky die Slowaken mit seinem ersten von zwei Toren in Front, Finnland stellte aber mit drei Treffern innerhalb von acht Minuten noch im ersten Drittel auf 3:1. Von diesem Rückschlag erholte sich die Slowakei nicht mehr.

China verliert „nur“ mit 0:8
Deutschland startete vier Jahre nach der überraschenden Silbermedaille in Pyeongchang mit einem herben Rückschlag. Die Deutschen verloren gegen den stärker als erwarteten Rekord-Olympiasieger Kanada mit 1:5 und zeigten dabei eine weitgehend enttäuschende Leistung. Führungsspieler Marco Nowak musste bereits beim Stand von 0:0 nach fünf Minuten wegen eines harten, aber nicht geahndeten Checks gegen den Kopf von Eric O'Dell vom Eis. Nach elf Minuten lag Deutschland bereits 0:3 zurück und schaffte lediglich noch den Ehrentreffer zum zwischenzeitlichen 1:3.

Der italo-kanadische Coach Ivano Zanatta und seine Chinesen schlugen sich tapfer. © ANSA / MARK CRISTINO


Im Parallelspiel bekamen es die USA mit den Chinesen zu tun. Viele Eishockey-Experten hatten China, die Nummer 32 der Welt, für das olympische Turnier ein veritables Debakel prophezeit. Das Gastgeberland hatte gegen die US-Amerikaner zwar nicht den Hauch einer Chance, verlor aber „nur“ mit 0:8. Youngster Sean Farrell (20) stach mit drei Treffern und fünf Scorerpunkten heraus.

Schlagwörter: Eishockey Olympia 2022

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