Alpine Ski-WM 2017

Verbandspräsident Flavio Roda (Foto fisi)

Fisi-Präsident Flavio Roda: „Die Ski-WM war eine Enttäuschung“

Der Fisi-Präsident findet im Interview auf der Seite des italienischen Wintersportverbandes klare Worte zur Weltmeisterschaft in St. Moritz.

„Die Weltmeisterschaft war aus italienischer Sicht eine Enttäuschung, die Resultate sind fast durchwegs negativ. Was mich aber am meisten gestört hat war die Tatsache, dass wir fast nie wettbewerbsfähig waren, sprich im oberen Kreis mitgefahren sind – obwohl wir Athleten in unseren Reihen haben, die das Potenzial dafür allemal besitzen“, kritisiert Roda und fährt fort, „Den Trainern darf man nicht die Schuld geben, auch wenn sie sicherlich nicht alles richtig gemacht haben. Wir sind mit guten Resultaten zur WM gekommen, deshalb glaube ich nicht, dass die Athleten vom einen auf den anderen Tag das Skifahren verlernt haben. Im Vorfeld wurde gut gearbeitet, daran gibt es keine Zweifel, und trotzdem hat irgendetwas gefehlt. Wir müssen jetzt analysieren, was falsch gemacht wurde. Wir hätten das Potenzial für vier Medaillen gehabt, am Ende wurde es nur eine (Bronze von Sofia Goggia im Riesentorlauf, Anm. d. Red.).“

Seinen Blick will Roda nunaufs Tagesgeschäft richten. „Im Weltcup, das belegen die Zahlen, absolvieren wir heuer die beste Saison der letzten 20 Jahre. Daraus müssen wir Mut schöpfen.“



SN/td



Autor: sportnews

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