F Olympia 2018

Fokussiert und kraftvoll: Alex Vinatzer. © LaPresse / Marco Alpozzi/LaPresse

Alex Vinatzer: „Pinturault zu schlagen, das ist schon ein tolles Gefühl“

Für die „Azzurri“ reichte es beim Team-Event der Olympischen Spiele von Pyeongchang zwar nur für Rang fünf, ein Athlet hat nach dem Rennen aber doch in gewisser Weise gewonnen.

Der 18-jährige Jungspund Alex Vinatzer, der überraschend für die Olympischen Spiele einberufen wurde, zeigte im Parallel-Riesenslalom nämlich stark auf. Im Achtelfinale eliminierte er mit Laufbestzeit den Tschechen Filip Forejtek, ehe er im Viertelfinale Alexis Pinturault, seinerseits 21-facher Weltcupsieger und folglich eine Größe im Alpinen Skisport, ausschaltete. „Das ist schon ein tolles Gefühl, Pinturault zu schlagen“, wird der Grödner auf der Webseite des italienischen Wintersportverbands zitiert. „Ich habe mir keinen Druck gemacht, bin locker Ski gefahren und war überzeugt, dass ich schnell sein kann. Schade, dass es am Ende nicht für die nächste Runde gereicht hat.“ Die „Azzurri“ schieden nämlich aus, da Irene Curtoni, Chiara Costazza und Riccardo Tonetti bei ihren Läufen das Nachsehen hatten.

„Eine Medaille wäre drin gewesen“

Ebendieses Trio war nach dem Team-Event enttäuscht. „Eine Medaille wäre drin gewesen, doch wir haben die Chance weggeschmissen“, so eine angefressene Costazza. „Wir waren topmotiviert, jetzt sind wir enttäuscht“, meinte dagegen Riccardo Tonetti, der vom Team-Event an sich angetan war. „Mir gefällt das Format, weil man zusammen in einer Mannschaft fährt. Ein bisschen gewöhnungsbedürftig ist die Technik, da die meisten Skifahrer die Tore zu Boden boxen.“

Autor: det

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