F Olympia 2018

Hugo Herrnhof hatte 1994 die Ehre, als Schlussläufer der 5000-Meter-Short-Track-Staffel den Olympiasieg nach Hause fahren zu dürfen.

Olympische Zeitreise – heute: 25. Februar

Tag für Tag blickt „SportNews“ während den Spielen von Pyeongchang auf Südtiroler Olympia-Highlights zurück, die sich am jeweiligen Tag irgendwann in der Vergangenheit zugetragen haben. Mit dem 25. Februar geht diese Serie am heutigen letzten Olympiatag zu Ende.

In den vergangenen drei Tagen war es nicht möglich, von Südtiroler Olympiamedaillen an bestimmten Tagen in der Vergangenheit berichten zu können. Am 25. Februar ist das wieder möglich: Bei den Winterspielen von 1988 in Calgary wurde erstmals eine Sportart der großen Sportgemeinschaft gezeigt, die später zu den spektakulärsten im Olympia-Panorama wurde: Short Track wurde 1988 allerdings nur als Demonstrationssportart geführt.

In dessen Programm war für den 25. Februar die 5000-Meter-Staffel der Männer eingeplant – mit einem Südtiroler im Team der „Azzurri“: Der in Turin lebende Brunecker Hugo Herrnhof schaffte es mit seinen drei Teamkollegen aufs Podest hinter den Niederlande und vor Kanada. Als Preis bekamen sie zwar keine offiziellen Olympiamedaillen, aber prämiert wurden sie dennoch.

Sechs Jahre und einen Tag später...

Echtes olympisches Edelmetall gewann Hugo Herrnhof aber dann doch – sechs Jahre und einen Tag später, am 26. Februar 1994 in Lillehammer. Zusammen mit Orazio Fagone (der schon 1988 dabei war), Mirko Vuillermin und Maurizio Carnino schafften die „Azzurri“ die Sensation und gewannen Gold in der 5000-Meter-Staffel. Dieser Sieg blieb bis vor wenigen Tagen der einzige westeuropäische Olympiasieg im Short Track.

Hier ein Video vom legendären Sieg der „Azzurri“.


Herrnhof auch in Pyeongchang



Hugo Herrnhof ist dem Short-Track-Sport treu geblieben und war auch bei den Winterspielen in Pyeongchang dabei. Dort war er als Technischer Delegierter für den Rennverlauf zuständig. Dabei wurde er Zeuge, wie der Rekord seiner Staffel nach 24 Jahren egalisiert wurde: Arianna Fontana feierte über 500 Meter erst den zweiten nicht asiatischen, amerikanischen, russischen oder australischen Short-Track-Olympiasieg.

Autor: ds

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