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Australiens Hockey-Herren holten Silber. © APA/afp / ANNE-CHRISTINE POUJOULAT

Supermarkt-Einkauf bringt australischen Hockey-Spielern Ärger

Eine Frustfeier nach dem verlorenen Olympia-Finale hat Australiens Hockey-Männern mächtig Ärger eingebracht.

Mehrere Spieler hätten sich im olympischen Dorf vorerst in Quarantäne begeben müssen und sollen Tokio mit dem nächstmöglichen Flug verlassen, teilte das Internationale Olympische Komitee am Samstag mit. Die betroffenen Athleten waren in der Nacht nach ihrer Endspiel-Niederlage gegen Belgien in einem Supermarkt außerhalb des Sportler-Dorfs gewesen und hatten damit gegen die Corona-Regeln verstoßen. Mehrere hatten Bier gekauft.


Die Athleten dürfen sich während der Sommerspiele in Tokio nur im olympischen Dorf und an ihren Wettkampfstätten aufhalten, um eine Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Das Australische Olympische Komitee (AOC) habe schnell auf den Vorfall reagiert, befand der zuständige IOC-Spitzenfunktionär James Macleod. Man betone „bei jeder Gelegenheit“, dass die Corona-Regeln eingehalten werden müssen. Dies werde auch von den Funktionären im olympischen Dorf „so gut wie möglich“ überprüft.

Erst wenige Tage zuvor hatten australische Fußballer und Rugbyspieler vor ihrer Abreise aus Tokio im olympischen Dorf randaliert und dabei auch Betten in ihren Zimmern zerstört. Zudem hätten einige Sportler auf dem Rückflug ein „unakzeptables Benehmen“ gezeigt, wie das AOC am Dienstag mitgeteilt hatte.

Schlagwörter: Olympia hockey

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