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Annika Schleu steht im Fokus. © ANSA / TATYANA ZENKOVICH

Tierschutzorganisation stellt Strafanzeige gegen IOC

Nach den dramatischen Zwischenfällen beim Modernen Fünfkampf während der Olympischen Spiele in Tokio hat eine weitere Organisation juristische Schritte eingeleitet.

Die in der Schweiz ansässige Tierschutzorganisation IG Wild beim Wild stellte bei der Staatsanwaltschaft Lausanne Strafanzeige gegen das Internationale Olympische Komitee (IOC) und den Pferdesport-Weltverband (Fei), wie sie am Dienstag mitteilte.


IOC und Fei werden Verletzungen der Tierschutzgesetzgebung sowie mehrerer Artikel des Tierschutzgesetzes und der Tierschutzverordnung vorgeworfen. Medienberichten zufolge habe „die ganze Welt wieder an diversen Tagen, insbesondere am 1., 5. und 6. August 2021, Tierquälerei beim Reitsport beobachten“ können, heißt es in dem Schreiben, in dem Vorfälle in der Vielseitigkeit, im Springreiten und im Fünfkampf bei Olympia als Grund für die Anzeige genannt werden.

Die Tierschutzorganisation führt folgende Beweise an: In der Vielseitigkeit musste der Wallach des Schweizers Robin Godel nach einem Sturz in der Geländeprüfung wegen einer Bänderverletzung eingeschläfert werden, das Springreitpferd des Iren Cian O'Conner blutete aus den Nüstern und die Rollkur, bei der der Hals des Pferdes überdehnt wird, sei trotz Verbotes praktiziert worden. Im Modernen Fünfkampf hätte die „Tierquälerei zu Lasten des Pferdes Saint Boy“ im Springreiten durch die Deutsche Annika Schleu und deren Trainerin verhindert werden müssen.

Schlagwörter: Olympia Reitsport

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