Olympia Rio 2016

Alex Schwazer

#iostoconSchwazer: Twitter-Gemeinde stellt sich hinter Alex Schwazer

Auch am Tag danach schlägt der Fall Schwazer hohe Wellen – besonders in den sozialen Netzwerken, wo die Verurteilung des Kalcher Gehers vielerorts angeprangert wird. Einige Reaktionen.

Unter dem Hashtag #iostoconSchwazer ließen zahlreiche Nutzer ihrem Frust über die acht Jahre lange Sperre Schwazers und dem damit verpassten Olympia-Auftritt in Rio freien Lauf. Der Nutzer „stepanda89“ schrieb beispielsweise: „Ein ehemaliger Dopingsünder gewinnt nach abgesessener Sperre – das wäre für diesen schwachsinnigen Verband höchst ungemütlich.“


Weitere Reaktionen

Die Userin „barbaravellucci“: „Die Sperre von Alex Schwazer offenbart eine große Wahrheit: Die Welt des Sports ist ein einziger Abschaum.“

„PamelaFerrara“: „Die Chinesen machen ‚violette Pipi‘, die Russen betreiben Staatsdoping – und Alex Schwazer wird in einem Fall voller Ungereimtheiten für acht Jahre gesperrt.“

„LaSabriGenora“: „Im Leben darf man Fehler machen, aber man muss auch die Gelegenheit bekommen, wieder aufzustehen – und dabei nicht von vornherein schon niedergetreten zu werden.“

„lauraferrariio“: „Efimova (russische Schwimmerin, Anm. d. Red.) wurde im Mai positiv getestet, durfte trotzdem antreten, gewann Silber – und Alex muss nach Hause. Ist das Gesetz nicht für alle gleich?“

„Alemez01“: „Die Geher sind sehr mager und haben wenige Muskeln. Warum um alles in der Welt sollte Schwazer ein muskelförderndes Hormon nehmen?“

„ivan7712“: „Ich bin nicht in der Position um zu sagen, ob er schuldig oder unschuldig ist. Sicher ist aber, dass die Sportjustiz nicht für alle gleich ist.“


Auch Landeshauptmann Kompatscher meldet sich zu Wort

Landeshauptmann Arno Kompatscher schrieb auf seiner Facebookseite: „Lieber Alex Schwazer, deine vielen Anhänger und Fans haben bis zuletzt mit dir mitgezittert und gehofft, dass du bei den olympischen Spielen in Rio an den Start gehen kannst, auch ich. Ich hoffe es gelingt dir, diesen schwierigen Moment mit der Stärke des Athleten zu überwinden.“


Autor: sportnews