Olympia Rio 2016

Giannelli und Kollegen zeigen große Solidarität

Italiens Volleyball-Helden spenden 50.000 Euro an die Opfer der Erdbeben

Das italienische Volleyball-Nationalteam zeigt ein großes Herz für die Opfer der verheerenden Erdbeben in Mittelitalien: Giannelli und Co. erhielten bei der Initiative „Le medaglie valgono di più“ 50.000 Euro, die die Nationalspieler umgehend an die Bevölkerung in den betroffenen Regionen spendeten.

Die Stiftung Giovanni Agnelli rief die besondere Initiative anlässlich ihres 50-jährigen Bestehens gemeinsam mit der Sport-Tageszeitung La Gazzetta dello Sport in die Taufe. Im Rahmen der Initiative konnten die Gazzetta-Leser für die wertvollsten italienischen Medaillengewinner abstimmen, wobeidie ersten Dreials Preisjene Summenerhielten, die auch der italienische Verband für den Gewinn einer Medaille ausschüttete. So hatten drei Medaillengewinner der „Azzurri“ die Chance, erneut zwischen 50.000 bzw. 150.000 Euro einzuheimsen.

Auf Platz eins der speziellen Wertung landete der Fechter Daniele Garozzo, der in Rio Gold im Herrenflorett holte. Auf Platz zwei wählten die Gazzetta-Leser den Bahnrad-Profi Elia Viviani (ebenfalls Gold in Rio), während sich Italiens Silber-Volleyballer über den dritten Platz und damit 50.000 Euro freuen durften.

Doch die 50.000 Euro teilt die Blengini-Truppe nicht unter sich auf. Wie der Kapitän der italienischen Nationalmannschaft zu Protokoll gab, wandert die gesamte Summe an die Bevölkerung der betroffenen Erdbeben-Regionen.

Autor: sportnews