Olympia Rio 2016

Alex Schwazer

Schwazer bricht mit dem letzten Funken Hoffnung nach Rio auf

Am Samstag, einen Tag nach der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele, fliegt Alex Schwazer mit seinem Team nach Rio. Dort wird sich am 8. August im Rahmen einer Anhörung vor dem Internationalen Sportgerichtshof entscheiden, ob der Geher aus Kalch an der Olympiade teilnehmen darf oder nicht.

Bei der Anhörung will Schwazergemeinsam mit seinem Trainer Sandro Donati, seinen Anwälten Gerhard Brandstätter und Thomas Tiefenbrunner sowie seinem Management seine Unschuld beweisen. Am heutigen Dienstag meldete sich der 31-Jährige via Facebook zu Wort.

„Ich weiß nicht, was ich denken soll“, so Schwazer, „die letzten Wochen waren für mich ein einziges Durcheinander und ich muss sagen, dass es sehr schwer war, mich gezielt auf Olympia vorzubereiten.“

In Rio zu sein, ohne dort an den Start gehen zu dürfen, daran wolle Schwazer nach all seinen Mühen nicht denken. „Ich kann nicht glauben, dass die ganze Arbeit und Kontrollen der vergangenen Monate nichts wert waren. Bei der Anhörung werden wir alles dafür tun, um meine Unschuld zu beweisen. Wir werden zeigen, dass alle Hormon- und Blutproben, die mir entnommen wurden, regulär waren.“

Zum Abschluss bedankte sich Schwazer bei all seinen Unterstützern „für die Entschlossenheit und Leidenschaft, mit der sie für mich gearbeitet haben und immer noch arbeiten. Was den Rest anbelangt… warte ich ab“, schloss der Kalcher seinen Facebook-Post ab.

Autor: sportnews