Olympia Rio 2016

Alex Schwazer muss weiter auf das Urteil warten

Schwazer-Urteil erst am 12. August?

Der Dopingfall Schwazer ist seit gestern spät abends um eine Facette reicher: Nach der Anhörung des Gehers vor dem Internationalen Sportgerichtshof in einer Kanzlei in Rio de Janeiro sickerte durch, dass mit einem Urteil von Seiten des CAS erst am Freitag, 12. August, dem Tag des 20-km-Wettkampfs, zu rechnen sei. Üblicherweise entscheidet der Internationale Sportgerichtshof innerhalb von 24 Stunden.

Alex Schwazer, seine Anwälte Gerhard Branstätter und Thomas Tiefenbrunner, sowie Trainer Sandro Donati wohnten der Anhörung in der Avenida Almirante Barroso bei, wie verschiedene Medien berichten. Das Quartett möchte erwirken, dass Schwazers Suspendierung wegen einer positiven Dopingprobe vom 1. Jänner aufgehoben wird. Schwazer und seine Verteidiger vermuten, dass diese Probe manipuliert worden sei, bzw. dass Schwazer die leistungssteigernde Substanz von außen eingeflößt worden sei. Sollte die Suspendierung aufgehoben werden, dann hätte dies zur Folge, dass Alex Schwazer trotzdem noch an den Spielen in Rio teilnehmen könnte.

Allerdings ist mit einem Urteil erst am Freitag zu rechnen – das ist jener Tag, an dem die 20 km über die Bühne gehen. Angeblich sollen die Richter des CAS sich eine Bedenkzeit bis zu diesem Datum erbeten haben. Am Montag trat auch der internationale Leichtathletikverband IAAF vor den CAS, der seinerseits eine achtjährige Sperre für Schwazer gefordert haben soll. Das berichtet die Online-Ausgabe der „La Gazzetta dello Sport“.

Autor: sportnews

Kommentare ( ... )

Sie müssen sich anmelden, um die Kommentarfunktion zu nutzen..

© 2018 Sportnews - IT00853870210