Olympia Rio 2016

Tania Cagnotto (links) möchte noch einen drauflegen

Tania Cagnotto: Noch ein letzter magischer Moment

Nach der Silbermedaille im Synchronspringen vom 3-m-Brett an der Seite ihrer Partnerin Francesca Dallapè ist Tania Cagnotto ab Freitag im Einzelwettkampf im Einsatz. Es ist mit Sicherheit der letzte Wettkampf bei Olympischen Spielen, vielleicht sogar ihrer Karriere.

Der Entschluss steht schon seit langem fest: Nach Rio 2016 wird sich das Leben von Tania Cagnotto von Grund auf ändern, beginnend mit der anstehenden Hochzeit. Aber bevor der Vorhang zum (vielleicht) letzten Mal fällt, möchte sich die Boznerin selbst eine Freude machen. Im Einzelwettkampf vom 3-m-Brett geht es für Cagnotto um eine mögliche Medaille, es wäre die zweite bei den Spielen in Brasilien.

Auf dem Weg zu Edelmetall gilt es drei Hürden zu nehmen. Zuerst einmal muss Tania Cagnotto die Qualifikation überstehen, die am Freitag, 12. August um 20.30 Uhr MESZ beginnt. Tags darauf findet ab 21 Uhr das Halbfinale statt. Und schließlich gibt es am Sonntag, ebenfalls ab 21 Uhr, das Grande Finale.


Kein Druck - ein neues Gefühl für Tania Cagnotto


Nach vier harten Jahren, in denen Tania Cagnotto alles daran gesetzt hat, um in Topform nach Rio zu kommen, hat die beste Wasserspringerin Europas aller Zeiten schon ein erstes großes Ziel erreicht, nämlich die Silbermedaille mit Francesca Dallapè im Synchronspringen. Das hat auch Druck von Cagnotto genommen, denn "ihr" Olympiches Edelmetall hat sie jetzt.

Ich bin glücklich. Wenn es mit dem Podium nicht geklappt hätte, dann wäre alles anders. Aber so wie es ist, geht es gut. Ich werde den Einzelwettkampf mit einer Leichtigkeit angehen können, wie ich sie vielleicht noch nie hatte, die ich mir noch nie habe leisten können. Ich habe keine Angst, habe nichts zu verlieren, kann riskieren. Ich werde einfach versuchen, Spaß zu haben - und einiges wagen", sagte Tania Cagnotto in den vergangenen Tagen.

Und wer weiß, ob das nicht die richtige Herangehensweise sein könnte, um für weitere Überraschungen zu sorgen. Gold und Silber scheinen außer Reichweite, darauf scheinen Zi He und Tingmao Shi abonniert zu sein. Cagnotto führt danach das Feld jener Wasserspringerinnen an, die um Bronze kämpfen. Ihre härteste Gegnerin wird die Kanadierin Jennifer Abel sein, die im Synchronspringen knapp an einer Medaille vorbeischrammte und Vierte wurde. Ein Duell, das beide Athletinnen in einem Gemütszustand angehen, der unterschiedlicher nicht sein könnte.

Autor: sportnews

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