L Ski Alpin

Manni Mölgg zählt nicht zu den Favoriten, doch mit dem Routinier aus St. Vigil im Enneberg ist immer zu rechnen. © APA / BARBARA GINDL

Das sind die Favoriten auf die Slalom-Medaillen

Beim abschließenden WM-Rennen in Cortina d’Ampezzo zählen die Südtiroler nicht zu den großen Medaillenfavoriten. Außenseiterchancen haben Alex Vinatzer und Manfred Mölgg im Slalom (10 und 13.30 Uhr/live im SportNews-Ticker) aber allemal. Überhaupt ist der Kreis der Podestplatz-Anwärter enorm groß.

Gut möglich, dass die Südtiroler Ski-Asse bei der Weltmeisterschaft in Cortina ohne Medaille bleiben. Die letzte Chance gibt’s am Sonntag, wenn mit Vinatzer (Startnummer 17) und Mölgg (19) zwei Südtiroler beim Slalom antreten. Zum Favoritenkreis zählen sie nicht. Doch aufgepasst: Während Mölgg weiß, wie man Edelmetall (im Slalom 2007 und 2011) einheimst, fährt Vinatzer einen der schnellsten Slalomschwünge im Skizirkus.


Das Manko des Wolkensteiners ist die Konstanz. Nach einem starken Saisonstart, gekrönt mit einem Podestplatz in Madonna di Campiglio, fiel Vinatzer in ein tiefes Loch. Viele Ausfälle und Nicht-Qualifikationen nagten am Selbstvertrauen des Talents. Fix ist: Wenn ihm ein Lauf aufgeht, dann kann der Grödner mit der Weltspitze mithalten. Dasselbe gilt für Mölgg, der im Herbst seiner Karriere immer für ein Topresultat gut ist. Und weil WM-Rennen ihre eigenen Gesetze haben, ist für die beiden Südtiroler alles drin. Zudem sind Stefano Gross und Giuliano Razzoli für Italien am Start.

Der Topfavorit kommt aus Kärnten
Die großen Favoriten kommen aus Österreich und Norwegen. Der Slalom-Weltcupführende Marco Schwarz (7) reitet auf einer Erfolgswelle und auch Manuel Feller (6) hat zurück zu alter Stärke gefunden. Für den Nordtiroler gilt Ähnliches wie für Vinatzer: Kommt er durch, steht (fast) immer eine Bombenzeit zu Buche.

Marco Schwarz hat bereits zwei WM-Medaillen eingesackt. Im Slalom ist er der große Favorit. © APA / EXPA/JOHANN GRODER

Die Skandinavier halten mit Henrik Kristoffersen (4) und Sebastian Foss-Solevaag (2) dagegen. Und dann wären da noch die Franzosen (Alexis Pinturault, Clement Noel) und Schweizer. Die Eidgenossen haben mit Ramon Zenhäusern (3) ein ganz heißes Eisen im Feuer, dazu kommen die stets gefährlichen Loic Meillard (12) und Daniel Yule (9).

Übrigens: SportNews-Experte Patrick Thaler hat noch einen Namen auf dem Zettel. Wer das ist und welchen Azzurro der Sarner besonders viel zutraut, gibt’s im WM-Barometer-Video.

Autor: cst

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