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Nadia Delago war mit ihrem WM-Debüt zufrieden © APA / EXPA/JOHANN GRODER

Delago: „Würde gleich nochmal runterfahren“

Bei der Frauen-Abfahrt in Cortina durfte sich neben den Medaillengewinnerinnen auch die Grödnerin Nadia Delago freuen. Die 23-Jährige konnte als 15. das drittbeste Abfahrtsergebnis ihrer Karriere einfahren.

Delago war im Weltcup mit einem 10. und 13. Platz in Crans Montana erst 2 Mal besser platziert als bei ihrem 1. WM-Auftritt. „Natürlich wäre ich gerne noch weiter vorne reingefahren. Doch das ist ein sehr gutes Ergebnis, insgesamt bin ich mit meiner Fahrt wirklich zufrieden. Zumal es meine 1. Abfahrt überhaupt in Cortina war“, kommentierte die Ladinerin ihr Renndebüt auf der Olympia delle Tofane.

„Das war einfach ein Traum“
Nadia Delago

Ihre WM-Premiere genoss Delago in vollen Zügen: „Das war einfach ein Traum. Am liebsten würde ich gleich nochmal runterfahren, es hat von oben bis unten richtig Spaß gemacht.“

Die neue Abfahrtsweltmeisterin Corinne Suter rang im Anschluss an das Rennen nach den richtigen Worten: „Ich kann es noch nicht ganz realisieren, da müssen mir noch ein paar sagen, dass ich es geschafft habe. Ich muss ein Lob an meinen Servicemann aussprechen, er macht jeden Tag seine Arbeit zu hundert Prozent - wie ich auch. Ich konnte heute meine Stärken wieder ausspielen, das hat sich bezahlt gemacht.“

Kira Weidle kletterte im wichtigsten Rennen des Jahres erstmals in diesem Winter auf das Podest. © APA/afp / ANDREAS SOLARO

Für die Überraschungs-2. Kira Weidle aus Deutschland, die vom Südtiroler Christoph Kienzl trainiert wird, war die Freude im Ziel selbstverständlich groß: „Es war ein richtig guter Lauf. Am Start hatten wir Gegenwind, unten runter war ich mir sicher, das ist mein Teil, da habe ich es wieder gewonnen. Die Medaille von Teamkollege Romed Baumann (Silber im Super-G, Anm. d. Red.) hat auch für mich etwas den Druck weggenommen.“

>>> Den Rennbericht der WM-Abfahrt der Damen gibt es hier <<<

Ihrem Trainer-, Betreuer- und Serviceteam richtete Weidle einen besonderen Dank aus: „Gerade in der schwierigen Saison alleine irgendwo unterwegs zu sein, war nicht einfach. Deswegen ein großes Dankeschön.“

„Ärgere mich schon ein bisschen“
Lara Gut-Behrami
Mit gemischten Gefühlen blickte Bronzemedaillengewinnerin Lara Gut-Behrami auf die Abfahrt: „Wenn ich Gold und Bronze vor einer Woche als Vorschlag bekommen hätte, hätte ich gleich unterschrieben. Auf der anderen Seite muss man ehrlich sein, wenn ich meine Zwischenzeiten sehe und was ich für Fehler gemacht habe, und ich weiß, dass es ein enges Rennen war, dann ärgere ich mich schon auch ein bisschen.“

Ihre aktuelle Gefühlslage sei „normal“, gleichzeitig fügte die Super-G-Weltmeisterin hinzu: „Ich werde mich sicher nachher freuen. Aber Corinne hat das mehr als verdient.“

Autor: sn/apa/dpa

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