L Ski-WM 2021

Bei der WM-Eröffnungszeremonie wurde Sofia Goggia ebenfalls zugeschaltet. © ANSA / ANDREA SOLERO

„Es ist sehr schwer zu akzeptieren“

In einem von der FISI organisierten Online-Meeting stand am Mittwochnachmittag Sofia Goggia Rede und Antwort. Die 28-Jährige erzählte dabei, zum Teil auch unter Tränen, wie es ihr im Moment geht.

„Ihr kennt mich, ich versuche immer, positiv zu bleiben. Aber im Moment ist das echt schwierig. Jeden Tag, wenn ich aufstehe und mich daran erinnere, dass in Cortina gerade die WM läuft, macht mich das fertig“, gibt Goggia zu. Vor allem zu Beginn des Meetings, als Goggia über ihre unglückliche Verletzung befragt wurde, kämpfte sie mit den Tränen.


„Es ist sehr schwer zu akzeptieren. Dass ich mich so kurz vor der WM im eigenen Land auf einer Touristenpiste, unter all den Umständen, die da gerade vorherrschten, verletze – das ist nicht einfach.“ Goggia war in Garmisch nach der Absage des Weltcups auf dem Weg zurück ins Hotel und kam dabei unglücklich zu Stürz. Dabei zog sie sich eine Schienbeinkopffraktur zu.

Auch wenn sie aktuell eine sehr schwierige Phase ihres Lebens durchlebe, versuche sie trotzdem, das ein oder andere Positive aus ihrer Lage zu ziehen. „Ich konzentriere mich auf die nächsten Ziele. In der kommenden Saison ist auch Olympia. Außerdem kann ich mich jetzt mit Sachen beschäftigen, für die ich sonst nicht so viel Zeit habe“, erzählt Goggia. Besonders dankbar sei sie auch ihren Mannschaftskameradinnen, die mit ihr mitgefühlt haben.

Eindruck hinterließ bei der 28-Jährigen außerdem ein Anruf, den sie zuletzt erhalten hatte. „Staatspräsident Sergio Mattarella hat mich angerufen und gefragt, wie es mir so gehe. Das war schon etwas Besonderes, vor allem, weil er ja sonst alle Hände voll zu tun hat zurzeit.“

Autor: fs

Empfehlungen

Kommentare (0)

Sie müssen sich anmelden, um die Kommentarfunktion zu nutzen..

© 2021 Sportnews - IT00853870210