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Auch Petra Vlhova scheiterte in der Qualifikation. © APA/afp / ANDREAS SOLARO

Favoritensterben in der Quali – Auch Tonetti scheidet aus

Gleich mehrere Topfavoriten sind beim Parallel-Riesentorlauf, der in Cortina zum ersten Mal bei einer WM ausgetragen wird, in der Qualifikation gescheitert.

Während bei den Herren aus azurblauer Sicht nur Luca De Aliprandini weiterkam, haben es bei den Damen mit Federica Brignone und Marta Bassino zwei Italienerinnen in das Finale des Parallel-Riesentorlaufs geschafft.


Lara Della Mea verpasste die Top 16 um 1/100 Sekunde, Laura Pirovano lag abgeschlagen zurück. Schnellste bei den Damen war die Schweizerin Wendy Holdener vor den Sloweninnen Meta Hrovat und Tina Robnik. Brignone bekommt es im Achtelfinale am Nachmittag mit der deutschen Andrea Filser zu tun, während Bassino (sie schaffte die Quali hauchdünn) gegen die Zweitschnellste der Qualifikation, Meta Hrovat, antreten muss.

Vlhova und Gut-Behrami sind draußen
Das Finale, das auf einem anderen Hang gefahren wird, verpasst haben u.a. nach einem Ausfall die Slowakin Petra Vlhova, die den Weltcupbewerb Ende November in Lech/Zürs gewonnen hat, sowie die dortige Dritte Lara Gut-Behrami. Die Schweizerin belegte auf dem roten Kurs nur Rang 11.
Auch Schwarz hat's erwischt
Bei den Herren schaffte es Kombinations-Weltmeister Marco Schwarz nicht ins Finale, genauso wie sein Teamkollege Adrian Pertl (er zählte im Parallel-Riesentorlauf zu den Favoriten). Bestzeit fuhr der Schweizer Loic Meillard vor dem Deutschen Alexander Schmid (jeweils auf dem roten Kurs). Die drittschnellste Zeit knallte der Österreicher Fabio Gstrein in den Schnee.

Luca De Aliprandini konnte sich als einziger Azzurro für die Entscheidung qualifizieren. Der Nonsberger bekommt es im Achtelfinale mit Marco Odermatt zu tun.

Der Bozner Riccardo Tonetti belegte auf dem roten Kurs den 14. Platz und verpasste das Finale um eine knappe halbe Sekunde. Auch seine Teamkollegen Giovanni Borsotti und der junge Giovanni Franzoni mussten in der Quali die Segel streichen.

Einige Stars hatten bereits im Vorfeld auf eine Teilnahme am Parallel-Riesentorlauf verzichtet. In der Qualifikation fuhren die Teilnehmerinnen parallel auf dem blauen und roten Kurs, allerdings nicht gegeneinander, sondern nur gegen die Zeit. Die jeweils besten acht stiegen auf. Die Entscheidung ist für 14 Uhr angesetzt. Im Finale gibt es jeweils zwei Läufe pro Duell, jeder Athlet fährt einen roten und einen blauen Kurs ab. Mit dem SportNews-Liveticker verpassen Sie nichts.

Autor: dl

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