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Florian Schieder kam bei der WM-Abfahrt zu Sturz. © ANSA / ANDREA SOLERO

Große Sorgen um Schieder: Das nächste Knie ist k.o.

So langsam gehen dem Skizirkus die Abfahrer aus. Mehrere potenzielle Medaillenanwärter waren bei der WM in Cortina gar nicht erst dabei. Jetzt wird auch Florian Schieder für lange Zeit ausfallen.

Die Schmerzschreie von Florian Schieder waren auch im TV gut hörbar, als der Kastelruther nach seinem Sturz bei der WM-Abfahrt auf der Piste liegen blieb. Zwar konnte Schieder kurz danach aufstehen, doch schon die Zeitlupen-Wiederholungen ließen nichts Gutes vermuten. Dem 25-Jährigen verdrehte es auf der Vertigine das Knie.


Am Sonntagabend bestätigte sich der erste Verdacht nach einer Magnetresonanz, die Schieder im Krankenhaus von Cortina durchführen ließ. Der Kastelruther erlitt bei seinem Sturz einen Kreuzbandriss im linken Knie und wird lange ausfallen.

Nächste Hiobsbotschaft für die Azzurri
Schieder ist nicht der erste Speed-Spezialist, der sich in diesem Winter böse verletzt hat. Stars wie Aleksander Kilde, Mauro Caviezel, Ryan Cochran-Siegle oder Urs Kryenbühl waren bei der WM-Abfahrt erst gar nicht am Start.

Und auch für die Azzurri ist es die nächste Hiobsbotschaft. Zu Saisonbeginn verletzte sich bereits Alexander Prast so schwer, dass er sogar um eine Fortsetzung seiner Karriere bangen musste. In den letzten Jahren hat es auch Christof Innerhofer, Dominik Paris und Emanuele Buzzi (allesamt Kreuzbandriss) übel erwischt. Zudem zog sich Davide Cazzaniga beim Super-G in Kitzbühel einen Kreuzbandriss zu.

Autor: cst

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