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Einen Pistenarbeiter hat es in Cortina schwer erwischt. © AFP / FABRICE COFFRINI

Schreie im TV: Einen Pistenarbeiter hat’s übel erwischt

Der Super-G der Herren in Cortina war ein kurioses Rennen, ging aber glücklicherweise ohne schwere Verletzungen zu Ende – zumindest für die Skistars. Dafür erwischte es einen Pistenarbeiter böse.

Skifahren ist ein gefährlicher Sport. Das wird auch in diesem Weltcup-Winter immer wieder ersichtlich. Zahlreiche Stars mussten ihre Saison wegen schwerer Verletzungen schon frühzeitig beenden. Deshalb ist es in erster Linie erfreulich, dass im Super-G der Herren von Cortina keiner der Profis zu Schaden gekommen ist.


Einen Schreckmoment hat es aber trotzdem gegeben. Nachdem Matteo Marsaglia seinen Lauf mit der Startnummer 24 abgeschlossen hatte, wurde das Rennen unterbrochen. Der Grund: Ein Pistenrutscher war offenbar zu Sturz gekommen – so schwer, dass er nicht mehr aufstehen konnte. Seine Schmerzensschreie waren im TV gut zu hören.

Sofort eilten Kollegen und Betreuer herbei, wenig später wurde er mit am Akia ins Ziel transportiert. Bilder zeigen, wie sich der Pistenarbeiter vor Schmerzen das Gesicht hält, offenbar hat es sein Bein erwischt. Über den Gesundheitszustand ist noch nichts bekannt.

Nach rund 10 Minuten konnte das Rennen wieder fortgesetzt werden. Am Ende holte sich Vincent Kriechmayr die Goldmedaille ab.

Autor: det

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