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Freute sich über die Bronzemedaille: Mikaela Shiffrin © APA/afp / ANDREAS SOLARO

Shiffrin, der Patzer und die Goldene: „An der richtigen Stelle“

Was hätte Mikaela Shiffrin bei der Ski-Weltmeisterschaft in Cortina im Super-G gewonnen, wenn sie nicht wenige Tore vor dem Ziel einen großen Fehler begangen hätte? Wahrscheinlich die Goldmedaille. Die Protagonistin will sich an dieser Diskussion nicht beteiligen.

Ganze vier Speed-Trainingstage hatte Mikaela Shiffrin vor dem Super-G in den Knochen. Trotzdem hat es am Donnerstag zu Edelmetall gereicht. Und hätte die 25-Jährige im Schlussabschnitt nicht eine Welle übersehen und einen großen Umweg gefahren, würde die Medaille um ihren Hals golden anstatt bronzen glänzen. Denn: Bis zur letzten Zwischenzeit lag die US-Amerikanerin knapp vier Zehntelsekunden vor der späteren Siegerin Lara Gut-Behrami. Dennoch überwog beim erfolgsverwöhnten Superstar nach dem Rennen die Freude und nicht der Frust.


„Glaubt mir“, schrieb Shiffrin in den sozialen Medien: „Ich habe verstanden, dass der Fehler viel Zeit gekostet hat. Aber man muss es (den Lauf, Anm. d. Red.) ins Ziel bringen. Und das habe ich nicht ganz geschafft, Lara schon. Also lasst uns die Hätte-Wäre-Diskussion bei Seite legen, denn der Tag war dennoch total genial. Die Goldmedaille ist an der richtigen Stelle.“ Worte, die einerseits Shiffrins Sonderstatus im Ski-Zirkus unterstreichen und die andererseits zeigen, warum die Ausnahmekönnerin bei all ihren Konkurrentinnen so beliebt ist.

Abfahrt kein Thema
Shiffrin lässt nun die Abfahrt am Samstag aus, um in der Alpinen Kombination am Montag nach der nächsten Medaille zu greifen. In dieser Verfassung ist sie dort die absolute Topfavoritin.

Autor: leo

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