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Lukas Hofer schwingt sich wieder aufs Mountainbike (Foto wisthaler.com) Hofer mit einem seiner wohl ärgsten Widersacher, Philipp Götsch. Der Biathlet macht auch beim Laufen eine gute Figur.

Biathlet Lukas Hofer will beim „Ötzi“ vorne mitmischen - „Bin topfit“

Italiens bester Biathlet befindet sich mal wieder auf Abwegen: Am Samstag tauscht er das Gewehr und die Langlaufski gegen das Mountainbike und die Tourenski, um beim Ötzi Alpin Marathon teilzunehmen. Der Extrem-Marathon führt über 42,195 km und 3266 Höhenmeter von Naturns über das Schnalstal bis auf die Grawand, der Bergstation der Schnalstaler Gletscherbahn.

Vor zwei Wochen hat Lukas Hofer die Langlaufsaison offiziell abgeschlossen. Wer gedacht hat, der 23-Jährige aus Montal steuere anschließend die nächstgelegene warme Urlaubsdestination an, hat aber weit gefehlt. Denn es folgten 14 Tage vollgespickt mit knüppelharten Trainingseinheiten. Der Grund? Hofer will am Samstag mit den extremsten unter der Extremsportler mithalten und beim Ötzi Alpin Marathon seinen Mann stehen. „Ich bin viel Radgefahren, habe Laufeinheiten absolviert und verschieden Skitouren gemacht. Kurzum, ich fühle mich topfit“, verrät der Zweitplatzierte des Biathlon-Weltcups in Khanty Mansiysk.

Die Teilnehmer am „Ötzi“ müssen den ersten Abschnitt mit dem Mountainbike zurücklegen (24,2km), dann eine Laufstrecke bewältigen (11,8km) und zum Schluss mit den Skiern 6,2 km hochsteigen. Hofer hat seine Ziele genau abgesteckt: „Zunächst einmal will ich unbedingt das Ziel erreichen. Wenn ich bei den Wechseln nicht zu viel Zeit verliere, möchte ich auch vorne mitmischen.“ Dass diese Ambitionen nicht zu hoch gesteckt sind, beweisen die ausgezeichneten Ergebnisse, die er in Vergangenheit bei verschiedenen Mountainbikerennen erzielt hat.


An Urlaub ist erst einmal nicht zu denken

Hofer versucht sich regelmäßig in anderen Sportarten. „Ich liebe die Abwechslung. Zumal andere Aktivitäten, wie etwa das Radfahren, verschiedene Muskeln beanspruchen und somit eine gute Trainingsalternative bilden.“ Ganz ohne Sport geht es beim Musterprofi aus Montal einfach nicht, da muss selbst der ersehnte Urlaub hinten anstehen. „Jetzt habe ich alles auf den Ötzi Alpin Marathon ausgerichtet, ab kommender Woche werde ich mich der Fertigstellung meines neuen Wohnhauses widmen. Mitte Mai steht auch schon das erste Trainingslager mit der Nationalmannschaft an. Im Sommer geht sich aber vielleicht noch die ein oder andere Woche Urlaub aus, mal sehen.“


Autor: sportnews

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