4 Extremsport

Roland Osele

Ein Meraner gewinnt Italiens härtesten Extremtriathlon

Einmal mehr hat der Meraner Roland Osele (Jahrgang 1970) bewiesen, dass er auch über die Landesgrenzen hinaus zu den besten Extremsportlern gehört.

Osele gewann am Samstag die erste offizielle Ausgabe des Extremtriathlons „Stonebrixiaman“ in der Lombardei, einen der zehn härtesten Triathlons der Welt. Die über 6000 Höhenmeter und volle Ironmandistanz absolvierte er in 13 Stunden und 51 Minuten, hinter ihm kamen die Italiener Christiano Tara (14:02 Stunden) und Renato Dell’Oro (14:08 Stunden) ins Ziel.

Der Startschuss zur Premiere fiel um 4 Uhr morgens in Sulzano am Iseosee. Der Wasserstart von einem Frachtschiff bei nächtlicher Finsternis wurde mit einer beeindruckenden Feuershow regelrecht zelebriert. Nach den 3,8 Kilometer Schwimmen wechselte Osele auf dem 20. Rang liegend auf das Rennrad und schaffte es, über die 180 Kilometer lange Radstrecke mit einer herausragenden Leistung anzugreifen.


Mit elf Minuten Vorsprung ins Ziel

Bereits nach dem Mortirolopass lag er an zweiter Position, doch auf dem Weg zum Gaviapass „flog“ er am führenden Belgier Brackx Brecht vorbei und kam mit einem beachtlichen Vorsprung von 20 Minuten in die zweite Wechselzone. Die anspruchsvolle Marathonstrecke mit 2200 Höhenmetern führte nach einer Schleife um Ponte di Legno größtenteils über Forstwege und Steige weiter bis zum Tonalepass, von wo die Triathleten nur in Begleitung eines Supporters den letzten Anstieg zum Ziel am namentlich passenden „Passo Paradiso“ antraten. Über die gesamte Laufstrecke konnte Roland Osele den Vorsprung verwalten und lief schließlich mit elf Minuten Vorsprung auf einer Meereshöhe von 2600m über die Ziellinie.

Nicht nur die extreme Leistung in den drei Disziplinen, sondern auch die einmalige Kulisse rund um den Iseosee, das Valcamonica und den Passo Tonale raubte den fast 100 Athleten und Athletinnen, unter anderem aus Frankreich, Deutschland, Belgien und Brasilien, den Atem.





Autor: sportnews

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