4 Extremsport

Andreas Reiterer gewann das Rennen in überlegener Manier. © pm

Reiterer beim DoloMyths Ultra Marathon unaufhaltsam

Andreas Reiterer hat die 10. Ausgabe des Sellaronda-Ultra-Marathon über 61,5 km und einen Höhenunterschied von 3.680 Metern gewonnen und damit einen Südtiroler Doppelsieg angeführt. Zweiter wurde nämlich Georg Piazza aus St. Ulrich.

Beim DoloMyths Ultra Marathon laufen die Teilnehmer auf verschiedenen Trails und Wanderwegen durch vier Ladinischen Täler – Badia, Livinallongo, Fassa und Gröden. Bei herrlicher Bergkulisse im Dolomiten Naturschutzgebiet umrundeten die 235 Teilnehmer einmal den Sellastock.


Unmittelbar nach dem Start in Corvara, der bereits in der Morgendämmerung erfolgte, bildete sich am ersten Anstieg auf den 2.192 Meter hohen Boè eine Dreiergruppe, angeführt von Diego Angella aus Brescia, Andreas Reiterer aus Hafling und David Cheraz aus dem Aostatal. Etwa zwanzig Sekunden dahinter lag Georg Piazza aus Gröden. Der anspruchsvolle Anstieg auf den Porta Vescovo und der anschließende Abstieg brachten die Entscheidung an diesem Tag. Das Tempo, das der junge Haflinger vorgab, konnte keiner seiner Mitstreiter mithalten und somit mussten sie ihn ziehen lassen. Fortan lief Reiterer in einer eigenen Liga und konnte von Check Point zu Check Point seinen Vorsprung weiter ausbauen. Am Ende überquerte er die Ziellinie in einer Endzeit von 6 Stunden, 18 Minuten und 26 Sekunden mit einem Vorsprung von 22 Minuten.

Piazza schnappt sich Rang 2
Spannend wurde es aber noch im Kampf um die weiteren Podestplätze. Piazza kämpfte sich Kilometer für Kilometer näher an die beiden Konkurrenten vor ihm heran und setzte im letzten Anstieg alle Hebel in Bewegung. Nachdem er Angella eingeholt hatte, schaffte er es auch noch auf den letzten Kilometern Cheraz zu überholen. Er sicherte sich somit den zweiten Platz. Komplettiert wurde das Podest von Davide Cheraz. Bei den Damen war Elisa Desco aus dem Veltlin nicht zu schlagen. Sie gewann das Rennen mit einem Start-Ziel Sieg in 8 Stunden, 11 Minuten und 59 Sekunden.

Andreas Reiterer lief allen davon. © pm


Reiterer, der für das Asics Ultra Trail Team an den Start ging, war sichtlich von der Bergkulisse und der Organisation des Rennens angetan: „Bei einer solchen Bergkulisse, kombiniert mit diesem Traumwetter, ein Rennen bestreiten zu dürfen, hat man nicht alle Tage. Die Organisation war super – Komplimente dem Veranstalter. Ich war heute super motiviert und habe mich über das ganze Rennen hinweg sehr gut gefühlt. Ich bin glücklich, eine starke Leistung gezeigt zu haben und freue mich auf weitere Rennen dieser Art“.

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