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Andreas Reiterer und Tobias  Geiser zeigen in der Königsdisziplin auf.

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Andreas Reiterer und Tobias Geiser zeigen in der Königsdisziplin auf.

Reiterer und Geiser glänzen bei Lavaredo Ultra Trail

Andreas Reiterer und Tobias Geiser haben bei der La Sportiva Lavaredo Ultra Trail by UTMB ein starkes Ausrufezeichen gesetzt. In der Königsdisziplin über 120 Kilometer und 5.800 Höhenmeter sicherten sich die beiden Südtiroler nach einem packenden Rennen gemeinsam den hervorragenden zweiten Platz.

Der Lavaredo 120K zählt zu den renommiertesten Ultra-Trail-Rennen Europas und führt die Athletinnen und Athleten durch die spektakuläre Dolomitenlandschaft rund um Cortina d’Ampezzo. Der Start erfolgte am Freitagabend um 23:00 Uhr vor großer Zuschauerkulisse im Zentrum von Cortina.


Die äußeren Bedingungen verlangten den Läufern von Beginn an viel ab. Eine schwüle Nacht sorgte dafür, dass Flüssigkeitsversorgung und Kräftehaushalt eine zentrale Rolle spielten. In den ersten Stunden blieb das Rennen an der Spitze zunächst taktisch geprägt, ehe sich eine starke Führungsgruppe formierte.

Andreas Reiterer, Tobias Geiser und der Deutsche Hannes Namberger bestimmten über weite Strecken das Geschehen. An den steilen Anstiegen wechselten sie sich in der Führungsarbeit ab, auf den laufbaren Abschnitten hielten sie das Tempo gemeinsam hoch. So entwickelte sich über viele Kilometer ein spannendes Rennen auf Augenhöhe.

Reiterer und Geiser laufen gemeinsam ins Ziel

Die Entscheidung fiel erst im letzten Rennabschnitt. Nachdem das Spitzentrio lange gemeinsam unterwegs gewesen war, erhöhte Namberger nochmals das Tempo und konnte sich entscheidend absetzen. Der Deutsche lief schließlich in 11:45:31 Stunden als Sieger ins Ziel und stellte damit einen neuen Streckenrekord auf.

Hinter ihm sorgten Reiterer und Geiser für einen besonders emotionalen Moment. Die beiden, die nicht nur vom Tschögglberg (Hafling und Mölten) stammen, sondern auch eng miteinander befreundet sind, entschieden sich, die letzten Meter gemeinsam zu laufen. Nach 11:55:26 Stunden überquerten sie Schulter an Schulter die Ziellinie in Cortina und teilten sich damit den zweiten Platz.

Starke Südtiroler Bilanz auch auf weiteren Distanzen

Auch auf den weiteren Distanzen konnten Südtiroler Athletinnen und Athleten überzeugen. Daniel Pattis zeigte beim 50-Kilometer-Rennen eine herausragende Leistung und sicherte sich den Sieg. In derselben Disziplin lief Alex Oberbacher ebenfalls ein starkes Rennen und erreichte den siebten Platz.

Beim anspruchsvollen 80-Kilometer-Rennen zeigte Stefan Ungericht groß auf und erreichte den ausgezeichneten vierten Rang. Über die 20 Kilometer sorgte Anna Hofer für ein weiteres Ausrufezeichen: Sie gewann die Damen-Kategoriewertung und bestätigte damit einmal mehr ihr großes Potenzial.

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