
Ein glücklicher Christian Klotz hinter der Ziellinie der Ultra-Triathlon-WM in Colmar.
WM-Topresultat für den Eisenmann aus Südtirol
Christian Klotz ist ein wahrer Ironman. Der Tschermser Extremsportler hat am vergangenen Wochenende – als einziger Athlet aus Italien – an der Fünffach-Ironman-Weltmeisterschaft in Colmar (Frankreich) teilgenommen und dabei ein Topresultat eingefahren.
08. Juli 2026
Von: cst
19 Kilometer im Wasser, 900 Kilometer Radfahren und zum 211 Kilometer Laufstrecke: Die Fünffach-Ironman-WM in Colmar war nichts für Weicheier. Seit 40 Jahren gibt es diesen Wettbewerb, vor der heurigen WM hatten nur 94 Menschen weltweit ein solches Rennen beendet. Seit einigen Tagen gehört Christian Klotz dazu.
Der Tschermser hat die Strapazen nicht nur in unter 100 Stunden geschafft, sondern das sogenannte Quintuple-WM-Rennen auf dem hervorragenden vierten Platz beendet. „Für mich ist ein Traum in Erfüllung gegangen – und das mit 52 Jahren“, sagt Klotz über das Ergebnis. Die Enttäuschung über die verpassten Medaillenränge hielten sich in Grenzen. Dabei war der Burggräfler lange Zeit sogar auf Rang zwei gelegen. „Leider spielte das Knie nicht bis zum Schluss mit. Ich entschied mich, nicht um das Podium zu kämpfen. Ansonsten wäre das Beenden des Wettkampfs in Gefahr gewesen“, so Klotz.
Geprägt war der WM-Wettkampf, der offiziell „Bretzel Ultra Triathlon“ genannt wird, in Colmar von extremer Hitze. „Es war eine echte Hitzeschlacht. Teilweise hatte es um die 40 Grad“, berichtet Klotz. Gewonnen hat das Rennen am Ende übrigens der Belgier Kenneth Vanthuyne.
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