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Spektakuläre Bilder sind bei den X-Alps garantiert. © www.redbullmediahouse.com

X-Alps: 2 Südtiroler wagen die extreme Alpenüberquerung

Die weltbesten Ausdauerathleten, Adventure Racer und Gleitschirmpiloten reihten sich heute in Wagrain-Kleinarl (Österreich) auf, um den Prolog der Red Bull X-Alps zu bestreiten. Darunter Aaron Durogati und Tobias Großrubatscher.

Bei sengender Hitze starteten 29 Athleten aus 15 Ländern zu einem eintägigen, 30km langen Wettkampf durch die malerische Bergwelt des österreichischen Bergortes 65km südlich von Salzburg. Der Startschuss fiel um 10 Uhr, der erste Turnpoint war der Gipfel des Mooskopfs auf 1.888 m – eine Höhendifferenz von 900m.


Der erste Athlet, der den Gipfel erreichte, war Maxime Pinot aus Frankreich, der nach 47 Minuten und 24 Sekunden am Turnpoint ankam. Der Meraner Aaron Durogati kam 30 Sekunden später an und Chrigel Maurer aus der Schweiz erreichte den Turnpoint nach 49 Minuten und 20 Sedkunden als Dritter. Doch das war erst der erste Teil des Rennens.

Pinot und Maurer lieferten sich ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen und wechselten auf dem Weg zum Ziel in Kleinarl mehrmals die Führung. Währenddessen kämpfte der jüngste Athlet des Rennens, Thomas Friedrich aus Österreich, mit dem Franzosen Benoit Outters um den dritten Platz.

Am Ende siegte Maurer und kam unter dem Jubel der Fans mit einer Zeit von 1:49.30 Stunden ins Ziel in Kleinarl. Pinot kam genau eine Minute später an und Friedrich landete mit einer Zeit von 1:57.40 Stunden auf dem dritten Platz.

Durogati und Großrubatscher zeigen auf
Durogati, der bereits zum fünften Mal bei den Red Bull X-Alps am Start ist, landete am Ende auf dem 26. Rang. Besser erging es dem Kastelruther Tobias Großrubatscher, der es auf den siebten Rang schaffte. Für den 27-Jährigen ist es die dritte Alpenüberquerung mit dem Gleitschirm.

„Am Anfang war es schwer, Maxime und Aaron waren sehr stark, also musste ich auch pushen“, sagte Maurer. „Ich wusste, dass der Erste in der Luft der Sieger des Prologs sein würde. Maxime ist ein großes Risiko eingegangen [als Erster zu starten], aber er hat uns gezeigt, dass es funktioniert. Wir haben am Anfang etwas Zeit mit dem Drehen verbracht, um höher zu steigen, aber dann hatten wir eine brillante Thermik, mit einer Steigung 8 Meter pro Sekunde. Dann begann Maxime zu pushen und ich merkte, ok, jetzt wäre es gut zu fliegen.“



Die ersten drei Athleten erhalten alle einen zusätzlichen Night Pass für das Hauptrennen, das am Sonntag beginnt. Normalerweise sind die Rennzeiten von 05:30 Uhr bis 22:30 Uhr beschränkt. Jeder Athlet erhält einen Night Pass, mit dem er die Nacht durchwandern kann. Die Gewinner des Prologs erhalten jedoch eine zusätzliche Möglichkeit, die vorgeschriebene Ruhezeit zu unterbrechen, was sie nutzen können, um sich einen strategischen Vorteil zu verschaffen. Die Ergebnisse wirken sich auch auf die Startreihenfolge des zweiten Renntages aus, der gestaffelt gestartet wird. Der Prologsieger startet um 5 Uhr morgens und die Athleten folgen entsprechend der Zeit, die sie im Prolog hinter dem Sieger ins Ziel kamen.

Vorerst können sich die Athleten zwei Tage erholen, bevor am Sonntag das Hauptrennen in Salzburg beginnt. Hier markiert Wagrain-Kleinarl den zweiten Turnpoint, so dass die Athleten bei guten Flugbedingungen bereits am Sonntagnachmittag wieder dort eintreffen könnten.

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