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Folarin Balogun darf nun doch mitwirken. © ANSA / BENJAMIN FANJOY

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Folarin Balogun darf nun doch mitwirken. © ANSA / BENJAMIN FANJOY

Bizarre Wende: US-Star darf nach Rot doch spielen

Co-Gastgeber USA kann im Achtelfinale der Fußball-WM doch mit Folarin Balogun planen.

Der 25-Jährige ist trotz seiner Roten Karte aus dem Sechzehntelfinale im Duell mit Belgien am Dienstag (2.00 Uhr) spielberechtigt, wie der Weltverband FIFA am Sonntag bestätigte. Zunächst hatte The Athletic berichtet.


Als Begründung nannte die FIFA Artikel 27 des Disziplinarreglements, wonach Baloguns Sperre für ein Jahr zu Bewährung ausgesetzt wird. Sollte sich der Angreifer in dieser Zeit „einen weiteren Verstoß gleicher Art und Schwere“ erlauben, werde die Sanktion vollstreckt. Sollte sich Balogun bei dieser WM kein weiteres Vergehen leisten, steht schon jetzt fest, dass die Strafe dann zu einem Zeitpunkt folgen würde, der nicht annähernd so wichtig ist wie nun beim Achtelfinale gegen Belgien.

Balogun (links) sah die Rote Karte. © APA / CHARLOTTE WILSON

Balogun (links) sah die Rote Karte. © APA / CHARLOTTE WILSON


Balogun hatte beim 2:0-Erfolg gegen Bosnien-Herzegowina seinen Gegenspieler Tarik Muharemovic in einem Zweikampf hart, aber offensichtlich unabsichtlich getroffen. Schiedsrichter Raphael Claus aus Brasilien schaute sich die Szene noch einmal an und entschied auf Rot. „Für mich ist das niemals eine Rote Karte. Das war niemals Absicht“, sagte US-Trainer Mauricio Pochettino.

Trump ist begeistert

Die Aufhebung einer Sperre nach einer Roten Karte ist bei diesem Turnier ein Novum. Balogun ist im US-Team der wichtigste Offensivspieler neben Christian Pulisic. Trainer Pochettino kann damit für das Achtelfinale im Lumen Field in Seattle sein bestes Team einsetzen. Auch bei Gegner Belgien sind keine Ausfälle absehbar.

Die aufgehobene Sperre begeisterte auch US-Präsident Donald Trump. Auf seinem Netzwerk Truth Social schrieb er: „Vielen Dank an die FIFA, dass ihr das gemacht habt, was richtig ist und eine große Ungerechtigkeit wiedergutgemacht habt.“ Dahinter schrieb er: „President DONALD J. TRUMP.“ Der 80-Jährige war bislang bei keinem WM-Spiel vor Ort, wird aber spätestens zum Endspiel am 19. Juli in East Rutherford bei New York im Stadion erwartet.

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