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Yasin Ayari (vorne) war mit einem Doppelpack erfolgreich. © APA/afp / JULIO CESAR AGUILAR

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Yasin Ayari (vorne) war mit einem Doppelpack erfolgreich. © APA/afp / JULIO CESAR AGUILAR

Die nächste Torlawine bei der WM

Nachdem sich Deutschland mit einem spektakulären 7:1 gegen Curacao durchgesetzt hat, gab es bei der Fußball-WM in Nordamerika die nächste Tor-Show.

Schweden ist mit einem ungefährdeten Sieg in die Fußball-WM in Nordamerika eingestiegen. Die Skandinavier gewannen am Sonntag (Ortszeit) in Monterrey gegen Tunesien 5:1 und liegen nach dem ersten Spieltag der Gruppe F an der Tabellenspitze. Yasin Ayari (7., 96.), Alexander Isak (30.), Viktor Gyökeres (59.) und Matthias Svanberg (84.) trafen für die effizienten Skandinavier, die Fehler der Afrikaner eiskalt ausnutzten. Für Tunesien erzielte Omar Rekik das 1:2 (43.).


Den Schweden gelang ein perfekter Start. Einen Schuss von Arsenal-Torjäger Gyökeres wehrte Verteidiger Montassar Talbi vor der Linie ab, der zweite Versuch von Brentford-Mittelfeldspieler Ayari aus rund 20 Metern fand den Weg ins Tor. Die Skandinavier hatten alles im Griff, zogen sich nach der Trinkpause aber zurück – und schlugen im Konter zu. Gyökeres setzte Isak ein, beim Schuss des Liverpool-Stürmers vom Sechzehner sah Torhüter Mouhib Chamakh schlecht aus.

Starke Defensive der Schweden

Die Passivität der Europäer sollte sich aber noch vor der Pause rächen. Nach einer Flanke von Hannibal Mejbri köpfelte Omar Rekik zum Anschlusstreffer ein. Auch in Hälfte zwei überließen die Schweden den Tunesiern das Spiel, standen defensiv aber ganz sicher und lancierten immer wieder schnelle Konter. Zum dritten Tor kamen sie dank eines „Geschenks“ der Nordafrikaner. Ellyes Skhiri verlor den Ball an Isak, Gyökeres schloss souverän ab. Der unmittelbar davor eingewechselte Svanberg erhöhte mit seiner ersten Ballberührung auf 4:1, den Schlusspunkt setzte Ayari mit seinem Doppelpack.

Schweden war in der Qualifikation sieglos geblieben und hatte sich nur über die Nations League für das Play-off qualifiziert, in dem sie sich unter dem neuen Trainer Graham Potter durchsetzten. Der Aufschwung unter dem Briten setzte sich bei der Endrunde fort, mit dem Sieg haben die Skandinavier nun auch gute Chancen auf den Aufstieg ins Achtelfinale.


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