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Besonders Leandro Paredes (Nummer 5) hat sich einen Namen als Prügelknabe gemacht. © APA/afp / CHARLY TRIBALLEAU

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Besonders Leandro Paredes (Nummer 5) hat sich einen Namen als Prügelknabe gemacht. © APA/afp / CHARLY TRIBALLEAU

Die Presse straft Argentinien ab: „Rabauken“

Spanien hat sich mit einem verdienten 1:0-Sieg in der Verlängerung gegen Argentinien zum zweiten Mal als Fußball-Weltmeister gekürt. Die Presse rügte anschließend den Verlierer ab, der oftmals mit unfairen Mitteln zu Werke ging.

Spanien

Mundo Deportivo: „Ja, es war das entscheidende Spiel ihres Lebens. Ein Spiel, das die Geschichte eines Landes und einer Generation für immer verändern wird. Spanien muss das Jahr 2010 nun nicht mehr als einmalige Erinnerung betrachten. Die Nationalmannschaft unter Luis de la Fuente schrieb im MetLife Stadium ihr eigenes Kapitel in die Geschichte ein und holte sich gegen die argentinische Mannschaft um Leo Messi den zweiten Weltmeistertitel ihrer Geschichte.“


Sport: „Spanien holt sich seinen zweiten Stern dank eines Biss des 'Hais'!“

Marca: „Wieder Könige der Welt. In die Ruhmeshalle der Helden rückt Ferran Torres ein, der ein monumentales Tor erzielte.“

Argentinien

La Nación: „Das Ende eines Traums.“

Leandro Paredes (rechts) brannten nach dem Spiel die Sicherungen durch. © ANSA / RONALD WITTEK

Leandro Paredes (rechts) brannten nach dem Spiel die Sicherungen durch. © ANSA / RONALD WITTEK


La Capital: „Argentinien gab alles bis zum letzten Tropfen Blut, bis zum letzten Funken Mut und bis zum letzten Rest des Fußballs, der ihm noch blieb, und unterlag mit dem knappsten Ergebnis in der Verlängerung und mit nur zehn Spielern gegen eine spanische Mannschaft, die zwar deutlich überlegen war, der es aber an Mut fehlte, das Spiel schon früher zu entscheiden. Den Jungs von Lionel Scaloni ist nichts vorzuwerfen – sie haben eine phänomenale Weltmeisterschaft gespielt, mit epischen Siegen, mit der Liebe des gesamten argentinischen Volkes, und sie haben das Turnier mit hocherhobenem Kopf beendet.“


Diario Popular: „Argentinien hat die Seele gegeben, aber Spanien war besser und ist Weltmeister.“

England

Sun: „Ein Märchen in New York. Ferran Torres' Treffer in der Nachspielzeit bricht die Herzen von Messi und Co. nach der dummen Roten Karte von Fernandez. Danke an die Götter des Fußballs. Danke an Ferran Torres und Spanien. Danke und gute Nacht an die Rabauken aus Buenos Aires. Argentinien musste schließlich dafür bezahlen, dass es versucht hatte, ein Fußballspiel in eine Straßenschlägerei zu verwandeln.“

Besonders die englische Presse ging mit Nicolas Tagliafico & Co. hart ins Gericht. © APA/afp / ANGELA WEISS

Besonders die englische Presse ging mit Nicolas Tagliafico & Co. hart ins Gericht. © APA/afp / ANGELA WEISS


Telegraph: „Spanien gewinnt die WM in einem Triumph des Fußballs über Argentiniens Verbrechen. Es brauchte die Verlängerung, aber Gott sei Dank hat sich der Sport durchgesetzt. Spanien ist Weltmeister und der Fußball ist dadurch besser. Messi und Argentinien haben nichts verdient, denn sie haben nichts geleistet und waren die ersten WM-Finalisten, die in der regulären Spielzeit nicht einmal einen Torschuss hatten. Nichts als Foul, Foul und noch mehr Foul. Das war hässlicher, deprimierender Anti-Fußball. Und der hat bekommen, was er verdient.“

Italien

Gazzetta dello Sport: „Spanien. Zwangsläufig Spanien. Unvermeidlich Spanien. Nur Spanien konnte dieses Finale gewinnen, denn wenn es an Argentinien gegangen wäre, wäre das eine Beleidigung für den Fußball gewesen. Ein schöner Triumph, der nur durch den Gegner getrübt wurde, der entschieden hatte, nicht zu spielen. Großartiges Spanien, hässliches Argentinien.“

Völlig undiszipliniert: Enzo Fernandez sah hierfür Gelb-Rot. © APA/afp / JEWEL SAMAD

Völlig undiszipliniert: Enzo Fernandez sah hierfür Gelb-Rot. © APA/afp / JEWEL SAMAD


Corriere della Sera: „Spanien auf dem Dach der Welt vor den Augen von Trump. Argentinien kämpft, dann bricht die Mauer. Der Sieg war der Höhepunkt der Partie, die durch die sengende Sonne und die Provokationen der Argentinier angeheizt wurde. Argentinien fehlten die Idee und die Kraft nach dem langen Weg ins Finale. Messis letzter Tanz geriet zu einer langsamen Aufführung ohne Rhythmus.“

La Stampa: „Das Finale wurde nicht früher entschieden, weil Dibu Martinez in eine andere Rolle als Messi schlüpft und vor der Furia Roja wie der Fels in der Brandung steht. Doch auch der Koffer voller Wunder leert sich früher oder später, vor allem, wenn man der einzige ist, der sie vollbringt.“

Schlagwörter: Fussball WM 2026 Argentinien

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