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Schlager hadert nach dem WM-AUs. © APA / MICHAEL STEELE

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Schlager hadert nach dem WM-AUs. © APA / MICHAEL STEELE

Die Presse über Österreich – Spanien: „Das ist Hollywood“

Hier gibt es die internationale Pressestimmen über den 3:0-Sieg von Spanien im WM-Sechzehntelfinale gegen Österreich vom Donnerstagabend.

„Marca“: „'Showtime' in Los Angeles. Mit Freude, gutem Fußball und Charisma zermalmt Spanien Österreich, zieht ins Achtelfinale ein und erobert seinen Status als Titelanwärter zurück. Spanien wartete, bis es die Hügel von Hollywood erblickte, um sein bestes Spiel abzuliefern. (...) Das spanische Spiel hebelte Österreich aus, eine Mannschaft, die mehr Kampfgeist als Spielstärke besitzt. Die spanische Leistung hätte mehr Tore verdient gehabt, als letztendlich im Spielbericht verzeichnet wurden.“


„AS“: „Das ist Hollywood. Spanien zeigt in Los Angeles seine beste Leistung bei der Weltmeisterschaft und zieht ins Achtelfinale ein. Tore von Oyarzabal (zwei) und Porro sowie ein Rekord der Ungeschlagenheit für Unai.“

„Sport“: „Spanien besiegt Österreich deutlich und zieht ins Achtelfinale ein. Die spanische Nationalmannschaft war deutlich überlegen, mit einem torgefährlichen Oyarzabal und einem Cucurella, der mit zwei Vorlagen wie ein weiterer Flügelstürmer agierte.“

Oyarzabal traf doppelt. © ANSA / CHRISTOPHER TORRES

Oyarzabal traf doppelt. © ANSA / CHRISTOPHER TORRES


„Mundo Deportivo“: „Ein souveränes Spanien bricht den Fluch und zieht direkt ins Achtelfinale ein. Auf dem Weg nach Dallas ins Achtelfinale und Schluss mit dem Fluch des ersten Sterns. Spanien setzte sich gegen Österreich durch und schaffte nach 16 Jahren den Einzug in die nächste Runde der Weltmeisterschaft – in einem Spiel, das es von Beginn an dominierte.“

ITALIEN:

Gazzetta dello Sport: „Spanien fegt die blassen und ideenlosen Österreicher mühelos vom Platz. Rangnick überlässt den Spaniern zu viele Räume, die der Favorit gnadenlos nutzt. Für die Könige Europas wird dieses Duell zu einem lockeren Spaziergang.“

Corriere dello Sport: „Dieses Spanien jagt jedem Gegner Angst ein. Die Rojos überrollen Österreich ohne Gnade. Was als Spiel begann, wird zur Machtdemonstration feinster Technik, während die Österreicher in der eigenen Hälfte eingesperrt bleiben.“

Corriere della Sera:
„Ralf Rangnick, der von AC Milan umworbene Fußball-Professor bereitet das Spiel wie gewohnt vor – mit Gegenpressing und bloque bajo, jenem höflich umschriebenen Catenaccio. Doch dieser Plan hält nur kurz stand. Österreich überlebt zunächst dank zweier Glanzparaden von Alexander Schlager, ehe die Mannschaft früh kapituliert.“

Das war wohl die letzte WM für David Alaba. © ANSA / CHRISTOPHER TORRES

Das war wohl die letzte WM für David Alaba. © ANSA / CHRISTOPHER TORRES


La Repubblica: „Ole Espana! Die Spanier besiegen ein Österreich ohne Ideen und Durchsetzungskraft. Schlager verhindert Schlimmeres, kann die fahrigen Österreicher jedoch nicht im Spiel halten.“

Tuttosport: „Österreich agiert zu defensiv, um den Rojos wirklich gefährlich zu werden. Offensiv gelingt kaum etwas, während Spanien das Spiel kontrolliert und den Vorsprung souverän verwaltet.“

FRANKREICH:

L'Equipe: „Der amtierende Europameister wurde seiner Favoritenrolle gerecht. Österreich, das erstmals seit 1954 wieder ein K.-o.-Spiel bei einer Weltmeisterschaft bestritt, fand offensiv überhaupt nicht statt. Tempo, Technik und Intensität der Spanier waren für Österreich letztlich eine Nummer zu groß.“

ENGLAND:

Daily Mail: „Ralf Rangnick verdient Anerkennung dafür, Österreich erstmals seit 28 Jahren wieder zu einer Weltmeisterschaft geführt zu haben. Im Achtelfinale gegen Spanien war die Leistung seiner Mannschaft jedoch enttäuschend: Trotz der Einwechslung von Marko Arnautovic und Sasa Kalajdzic brachte Österreich keinen einzigen Schuss auf das Tor und war im Ballbesitz zu passiv und berechenbar.“

DEUTSCHLAND:

Bild: „Spanien zaubert Rangnick raus. Der Europameister zwingt die Ösis in die Knie! Sportlich konnte Österreich dem Favoriten nicht wirklich Paroli bieten.“

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