
Donald Trump (rechts) und Gianni Infantino trösteten Lionel Messi. © APA / JUSTIN SETTERFIELD
Die WM-Nacht: Pfiffe für Trump und vieles mehr
Lionel Messi ist entthront, Spanien hat sich zum zweiten Mal zum Fußball-Weltmeister gekrönt. Nach der Partie wird es mehrfach emotional.
20. Juli 2026
Von: dpa/dl
Messi vergießt bittere Tränen auf dem Rasen. US-Präsident Donald Trump und FIFA-Boss Gianni Infantino werden ausgepfiffen, mehrere spanische Spieler für ihre starken Leistungen beim XXL-Turnier ausgezeichnet. Das war das Wichtigste der WM-Nacht:
Donald Trump und Gianni Infantino sind vor der Siegerehrung für den neuen Fußball-Weltmeister Spanien von großen Teilen des Publikums ausgepfiffen worden. Als beide den Rasen des Finalstadions von East Rutherford betraten, gab es ein Pfeifkonzert. Wenig später überreichten der US-Präsident und der FIFA-Chef um 18.43 Uhr Ortszeit gemeinsam den goldenen WM-Pokal an Spaniens Rodri.
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Trump unterhielt sich danach noch mit einigen spanischen Spielern und ließ es sich auch nicht nehmen, am rechten Rand des Siegerfotos zu posieren. Gemeinsam mit Infantino verteilte Trump auch die Medaillen an das spanische und das argentinische Team. Der US-Präsident besuchte beim Finale sein erstes Spiel dieser WM im Stadion.
Rodri mit dem Goldenen Ball ausgezeichnet
Spaniens Kapitän Rodri ist als Spieler des Turniers ausgezeichnet worden. Der 30-Jährige von Manchester City bekam den Goldenen Ball als Trophäe überreicht. Den Silbernen Ball gab es für Argentiniens Lionel Messi, der Bronzene Ball ging an den Franzosen Kylian Mbappé.Der beste Spieler des Turniers: Spanien-Kapitän Rodri. © APA / BUDA MENDES
Zum besten Torhüter der XXL-WM in den USA, Kanada und Mexiko kürte der Weltverband FIFA den Spanier Unai Simón. Die Auszeichnung als bester junger Spieler bekam sein 19 Jahre alter Teamkollege Pau Cubarsí vom FC Barcelona. Der Goldene Schuh für den besten Torschützen des Turniers ging an Mbappé. Der Stürmerstar hatte sich mit seinen beiden Treffern im Spiel um Platz drei gegen England (4:6) noch an Messi vorbeigeschoben und traf insgesamt zehn Mal. Der Argentinier kam mit acht Toren auf den zweiten Platz.
Argentiniens Trainer bricht Pk ab
Lionel Scaloni war nach der Finalniederlage untröstlich. Argentiniens Trainer brach seine Pressekonferenz unter Tränen ab. „Es ist sehr schmerzhaft, es tut mir sehr leid“, sagte der Coach heftig weinend und eilte von der Bühne.Auch Lionel Messi brach in Tränen aus. © ANSA / SARAH YENESEL
Zuvor hatte der 48-Jährige bereits nach seinem verpassten zweiten Weltmeistertitel einen Einblick in sein emotionales Innenleben gegeben. „Ich habe mir schon in der Kabine die Augen ausgeweint, deswegen weine ich jetzt nicht“, sagte Scaloni. Wenig später musste er aber dennoch weinen und erhielt aufmunternden Applaus von argentinischen Journalisten.
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