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Die Elfenbeinküste steht in der K.o.-Phase. © APA / KEVIN C. COX

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Die Elfenbeinküste steht in der K.o.-Phase. © APA / KEVIN C. COX

Elfenbeinküste nach Sieg im Sechzehntelfinale

Die Elfenbeinküste steht erstmals bei einer Fußball-WM in der K.o.-Phase. Die Ivorer behaupteten dank eines 2:0 gegen Curacao in Gruppe E den zweiten Platz hinter Deutschland.

Nicolas Pepe traf in Philadelphia schon in der 7. Minute für die Westafrikaner und sorgte in der zweiten Halbzeit (64.) auch für die Entscheidung. Im Sechzehntelfinale trifft die Elfenbeinküste am kommenden Dienstag in Dallas auf den Zweiten der Gruppe I, der Frankreich oder Norwegen heißen wird.


Während Dick Advocaat bei Curacao auf eine unveränderte Elf setzte, rückte bei den Ivorern neben drei neuen Verteidigern auch Villarreal-Stürmer Pepe in die Startformation. Ein Schachzug, der vor 68.324 Zuschauern rasch aufgehen sollte. Zwar verzeichnete Tahith Chong für Curacao den ersten Torschuss, gejubelt wurde jedoch beim Favoriten. Yan Diomande verzettelte sich im Dribbling, profitierte aber von einem missglückten Klärungsversuch der Gegner. Pepe verlängerte die Hereingabe des 19-Jährigen ins Tor. Der beim 0:0 gegen Ecuador schier unbezwingbare Eloy Room im Tor sah dem Ball hinterher.

Ivorer kontrollierten Partie

Die Westafrikaner wollten rasch nachsetzen, Curacao stemmte sich aber dagegen. Die Karibikkicker hatten ihre Momente in der Offensive, auch wenn sie nur selten in den Strafraum vorstießen. Die Elfenbeinküste war nach einer starken Anfangsphase nur noch auf Spielkontrolle bedacht und nahm in Ballbesitz das Tempo heraus.
Nicolas Pepe war der Matchwinner für die Afrikaner. © APA / KEVIN C. COX

Nicolas Pepe war der Matchwinner für die Afrikaner. © APA / KEVIN C. COX

Am Spielgeschehen änderte sich auch nach Seitenwechsel wenig. Kapitän Franck Kessie kam dem 2:0 bei einem abgefälschten Schuss nahe, auf der Gegenseite zischte ein Schuss des aufgerückten Sherel Floranus über die Latte. Pepe avancierte schließlich zum Matchwinner der „Elefanten“. Der 31-Jährige entwischte Curacaos Abwehr und traf abgeklärt und platziert ins lange Eck. Trainer Emerse Fae schonte danach schon seine Offensivkräfte. Curacao gab sich nicht auf, lief aber vergeblich an. Das kleinste WM-Teilnehmerland der Geschichte darf nach dem umjubelten Zähler gegen Ecuador dennoch zufrieden vom Turnier abreisen.

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