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Kroatien hat seinen ersten Sieg bei der WM 2026 gefeiert. © APA / MICHAEL REAVES

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Kroatien hat seinen ersten Sieg bei der WM 2026 gefeiert. © APA / MICHAEL REAVES

Erster WM-Sieg: Kroatien knackt den Underdog

Mit einem minimalistischen 1:0-(0:0)-Sieg über Panama hat Kroatien erstmals bei der Fußball-WM in den USA, Kanada und Mexiko angeschrieben.

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch gewann der Dritte der Endrunde 2022 in Toronto dank des Treffers von Ante Budimir (54.), der zugleich das Aus für das weiter punktelose Panama bedeutete. Den Aufstieg fixieren kann Kroatien am Samstag im Duell mit Ghana, das aktuell so wie England vier Punkte und damit einen Zähler mehr am Konto hat.


In der ersten Hälfte strahlten die auf Konter lauernden Mittelamerikaner deutlich mehr Gefahr aus, vor allem über schnelle Läufe auf der rechten Seite. Abschlüsse verzeichneten aber auch sie kaum. Bei einem Köpfler von Jose Rodriguez musste sich Goalie Dominik Livakovic allerdings ordentlich strecken, dann prallte der Ball von der Unterkante der Latte ins Feld zurück (23.). Kroatien erspielte sich keine einzige nennenswerte Möglichkeit, beim Gewaltschuss von Mittelfeldmann Martin Baturina war Tormann Orlando Mosquera zur Stelle (45.+1).

Erfolgreiches 200. Länderspiel für Modric

Kroatien, das sich nach dem 2:4 gegen England keine weitere Niederlage mehr erlauben durfte, brauchte eine klare Steigerung – und brachte das Unternehmen K.o.-Phase bald nach Wiederbeginn auf Schiene. Der für Petar Musa eingewechselte Budimir schoss nach Hereingabe von Josip Stanisic aus wenigen Metern ein. Nur wenig später ließ Marco Pasalic im Konter erst gegen Mosquera, dann mit einem unpräzisen Nachschuss die Topgelegenheit auf das 2:0 liegen (57.) und hielt so Panamas Chance am Leben.

Luka Modric wurde von seinen Mitspielern gefeiert. © ANSA / EDUARDO LIMA

Luka Modric wurde von seinen Mitspielern gefeiert. © ANSA / EDUARDO LIMA


Die Underdogs, bei denen LASK-Legionär Andres Andrade eine sattelfeste Defensive organisierte, gaben sich aber nicht auf. Livakovic musste doppelt gegen Amir Murillo (67.) und bei einem Köpfler von Carlos Harvey (68.) retten, letztendlich blieben die panamaischen Bemühungen aber fruchtlos. Kapitän Luka Modric durfte in seinem 200. Länderspiel über einen wichtigen Erfolg jubeln, der die Sorgen bei den „Vatreni“ freilich nicht vertreiben wird.

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