
Jubellaune bei WM-Gastgeber USA: Die K.o.-Runde ist fixiert. © APA / JAMIE SQUIRE
Fix im Sechzehntelfinale: USA schlagen Australien
Die USA haben am Freitag auch ihr zweites Spiel bei der Fußball-WM souverän gewonnen und damit vorzeitig das Ticket für das Sechzehntelfinale gebucht.
19. Juni 2026
Von: apa/sn
Im Topspiel der Gruppe D vor 66.925 Zuschauern in Seattle setzte sich die Mannschaft von Trainer Mauricio Pochettino gegen Australien auch ohne den angeschlagenen Leistungsträger Christian Pulisic mit 2:0 durch. Mit den USA und Mexiko sind zwei Co-Gastgeber die ersten Teams, die bereits mit der K.o.-Phase planen dürfen.
Ein Eigentor von Cameron Burgess (11.) sowie ein Kopfballtreffer von Alex Freeman (43.) bescherten den Amerikanern den zweiten Erfolg beim Heimturnier. Für die Socceroos, die weiterhin drei Punkte auf dem Konto haben, geht es in einer Woche gegen Paraguay ums Weiterkommen, für die USA gegen die Türkei um den Gruppensieg.
Historische Eigentore zugunsten der USA
Auch ohne Pulisic kontrollierten die US-Boys das Geschehen. Wie schon gegen Paraguay gingen die Amerikaner durch ein frühes Eigentor in Führung: Balogun – Doppeltorschütze im Auftaktspiel – sprintete am linken Flügel seinem Gegenspieler davon, den Stanglpass drückte Burgess unfreiwillig ins eigene Tor. Damit ist die USA das erste Team der WM-Historie, das in zwei aufeinanderfolgenden Spielen von einem Eigentor profitiert hat.Cristian Volpato (l.) und Weston McKennie: Die beiden Profis kennen sich aus der Serie A. © APA / EMILEE CHINN
Wie schon im ersten WM-Match hatte die Pochettino-Truppe alles im Griff und belohnte sich kurz vor der Pause mit dem zweiten Tor: Freeman köpfelte nach einem abgeblockten Dest-Schuss ein, den Abseitspfiff relativierte Schiedsrichter Felix Zwayer nach VAR-Intervention.Schiri mit Krampf: Kuriose Szene mit Zwayer
Nach dem Seitenwechsel war von den Australiern mehr Gegenwehr zu vernehmen. Für die Socceroos schoss Cristian Volpato aus vielversprechender Position drüber (62.). Die Partie wurde intensiver, genauso wie die Offensivbemühungen der Australier. Der Anschlusstreffer gelang aber nicht mehr.Der deutsche Schiedsrichter Felix Zwayer wurde von Krämpfen geplagt. © APA / ALEX GRIMM
Für kuriose Szenen sorgte Referee Zwayer, der in der Nachspielzeit trotz Trinkpausen mit einem Krampf zu Boden ging.Profil bearbeiten
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