
Nestory Irankunda wurde in einem Flüchtlingslager geboren. © APA / STU FORSTER
Geboren im Flüchtlingslager: Australien-Torschütze Irankunda
Australiens WM-Torschütze Nestory Irankunda wurde einst als eines der vielversprechendsten Talente im Weltfußball vom FC Bayern verpflichtet – und hat eine besondere Vergangenheit. Der 20-Jährige wurde in einem Flüchtlingslager in Tansania geboren.
14. Juni 2026
Von: apa/sn
„Aus den Geschichten, die ich gehört habe, weiß ich, dass es sehr hart für meine Eltern war“, erzählte Irankunda in einem Interview. Beim 2:0-Überraschungs-Auftaktsieg der Australier gegen die Türkei in Vancouver erzielte er in der 27. Minute das 1:0.
Seine aus Burundi stammenden Eltern wanderten nach dessen Geburt nach Australien aus und ließen sich in Adelaide nieder. 2024 holten die Bayern den Angreifer von Adelaide United. In München kam er bei der Regionalliga-Mannschaft zum Einsatz, bei den Profis saß er nur wenige Male auf der Bank.
Später wurde Irankunda an Grasshopper Zürich verliehen und dann an den FC Watford verkauft. Bei Irankunda wurde übrigens auf dem Rasen schon mal die Geschwindigkeit von sagenhaften 37,02 Kilometer/Stunde gemessen.
Nestory Irankunda erzielte für Australien das erste Tor bei dieser WM. © APA / STU FORSTER
Eine ähnliche Biografie wie der englische Zweitliga-Profi im WM-Team der Socceroos haben übrigens Awer Mabil, der als Kind von Südsudanesen in einem Flüchtlingscamp in Kenia zur Welt kam, und Mohamed Touré (Guinea/Eltern aus Liberia).Profil bearbeiten
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