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Erling Haaland hat Norwegen in die K.o.-Runde geschossen. © APA / AL BELLO

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Erling Haaland hat Norwegen in die K.o.-Runde geschossen. © APA / AL BELLO

Haalands Doppelpack bringt Norwegen in die K.o.-Runde

Nach Frankreich hat sich auch Norwegen in Gruppe I der Fußball-WM in den USA, Kanada und Mexiko vorzeitig für das Sechzehntelfinale qualifiziert.

In der Nacht von Montag auf Dienstag feierten die Wikinger in New Jersey einen 3:2-Sieg über Senegal und sind mit sechs Punkten aus zwei Partien weiter. Star Erling Haaland traf wie schon beim Auftakt-4:1 über den Irak doppelt (48., 58.). Die Afrikaner stehen nach dem zweiten „Nuller“ hingegen vor dem Aus.


Neben Haaland, der nach 52 Länderspielen bei 59 Toren hält, netzte auch Marcus Pedersen (43.). Der skandinavische Geheimfavorit kann am Freitag mit breiter Brust gegen die ebenfalls makellosen Franzosen in den Schlager um den Gruppensieg gehen. Senegal, für das Ismaila Sarr (53., 93.) ebenfalls einen Doppelpack schnürte, trifft dann im Spiel der letzten Chance auf den Irak.

Solbakken: Haaland ist „on fire“

„Er hätte heute sogar vier Tore machen können“, schwärmte Norwegen-Coach Stale Solbakken über Haaland. „Es ist einfacher, Torschützenkönig zu werden, wenn du für Frankreich oder Argentinien spielst, aber wir werden versuchen, Erling mehr Spiele und mehr Hilfe zu geben. Er ist 'on fire'“, betonte der 58-Jährige. Der Goalgetter selbst war zu Scherzen aufgelegt. „Es ist mir egal, wir sind durch“, meinte er im Hinblick auf das kommende Duell. „Sie schlagen uns vielleicht und holen dann den Titel.“
Kalidou Koulibaly (l.) hatte gegen den norwegischen Superstar alle Hände voll zu tun. © APA / BUDA MENDES

Kalidou Koulibaly (l.) hatte gegen den norwegischen Superstar alle Hände voll zu tun. © APA / BUDA MENDES

Haaland trat kurz vor der Pause mit einem Stangenschuss in Erscheinung und holte das Vergebene fast mit Wiederbeginn nach. Innerhalb von rund zehn Minuten traf er doppelt, unbeeindruckt vom zwischenzeitlichen Anschlusstreffer durch Sarr. Schlussmann Mendy musste danach verletzt vom Feld. Sein Team gab sich im Finish mit frischen Kräften noch viel Mühe, fand aber keine Lösungen. Ein möglicher Elfmeter nach einem Ellbogencheck von David Möller Wolfe an Idrissa Gueye (75.) blieb aus. Sarrs zweiter Treffer in der Nachspielzeit sorgte zumindest noch kurz für Spannung, verpuffte letztlich aber wirkungslos.

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