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Youngster und Superstar Lamine Yamal (rechts) brachte Spanien in Führung. © APA / JUSTIN SETTERFIELD

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Youngster und Superstar Lamine Yamal (rechts) brachte Spanien in Führung. © APA / JUSTIN SETTERFIELD

Klarer Sieg: Spanien schießt sich den Frust von der Seele

Nach dem enttäuschenden WM-Start gegen Kap Verde machte es Spaniens Nationalmannschaft im zweiten Gruppenspiel deutlich besser.

Lamine Yamal trifft bei seiner Premiere nach wenigen Minuten, Trainer Luis de la Fuente freut sich über das perfekte Geburtstagsgeschenk: Spanien hat bei seinem zweiten WM-Spiel Saudi-Arabien in Atlanta mit 4:0 (3:0) deklassiert und nach dem blamablen 0:0 gegen Kap Verde für einen Befreiungsschlag gesorgt.


An seinem 65. Geburtstag stellte de la Fuente den lange verletzten Yamal in die Startelf. In der 10. Minute erlöste der Youngster den Europameister mit der Führung, Mikel Oyarzabal (21./24.) ließ Spanien schon vor der ersten Trinkpause uneinholbar davonziehen. Ein Eigentor von Hassan Al-Tambakti (49.) machte die Lage für den WM-Gastgeber von 2034 noch aussichtsloser.

299 torlose Minuten – dann kam Yamal

Vor dem Spiel hatte die Sporttageszeitung „Marca“ mahnend vorgerechnet, dass Spanien bereits seit 289 WM-Minuten ohne Torerfolg sei. Also lieferte Yamal bei seinem ersten WM-Einsatz rechtzeitig sein erstes Tor, um die 300 Minuten gar nicht erst voll werden zu lassen. Oyarzabal setzte sich auf der linken Seite durch, drosch den Ball quer durch den Strafraum – und Yamal musste am hinteren Pfosten nur noch den Fuß hinhalten.

Traf doppelt: Mikel Oyarzabal. © APA / JUSTIN SETTERFIELD

Traf doppelt: Mikel Oyarzabal. © APA / JUSTIN SETTERFIELD

Spanien präsentierte sich völlig anders als noch gegen Kap Verde. Die Außen wurden ebenso konsequent gesucht wie Abschlüsse. Frei nach dem Motto: Wer nicht schießt, kann nicht treffen. Dachte sich auch Oyarzabel, traf binnen drei Minuten erst aus dem Gewühl nach einer Ecke und anschließend nach einer wunderbaren Kombination, die die Saudi-Abwehr völlig den Überblick verlieren ließ.

Schonung für Yamal

Schon in der Halbzeit nahm de la Fuente in Oyarzabel und Yamal die beiden neben Dani Olmo bestimmenden Spieler vom Platz – offenbar zur Schonung mit Blick auf das lange Turnier. Der Treffsicherheit Spaniens schadete das nicht, zumal der Gegner unfreiwillig mithalf. Marc Cucurellas Schuss parierte Al-Owais noch, doch der Ball prallte von Al-Tambakti ins Tor. Ein fünfter Treffer von Ferran Torres in der Nachspielzeit wurde nach langer Videoüberprüfung wegen einer Abseitsstellung nicht anerkannt.

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