S+
Kennt vor dem Spiel die genaue Ausgangslage: ÖFB-Teamchef Rangnick. © APA/GEORG HOCHMUTH / GEORG HOCHMUTH

a Nationalteams

Kennt vor dem Spiel die genaue Ausgangslage: ÖFB-Teamchef Rangnick. © APA/GEORG HOCHMUTH / GEORG HOCHMUTH

Knifflige Aufgabe: So kommt Österreich weiter

Österreichs Fußball-Nationalteam steht im letzten WM-Gruppenspiel vor einer kniffligen Aufgabe.

Die Österreicher benötigen am Sonntag (4.00 Uhr MESZ) in Kansas City gegen Algerien einen Punkt, um als Zweiter fix im Sechzehntelfinale zu stehen. Zu Spielbeginn werden sie zudem wissen, ob und welche Niederlage reichen würde, um auch als einer der acht besten Gruppendritten aufzusteigen. Damit würde die ÖFB-Auswahl in der ersten K.o.-Runde Spanien aus dem Weg gehen.


„Es ist keine Überraschung, dass es in diesem letzten Spiel für beide Mannschaften darum geht, sich zu qualifizieren“, erklärte ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick. „Darauf sind wir vorbereitet.“ Die genaue Ausgangssituation werde man erst kurz vor Anpfiff kennen, enden doch rund eine halbe Stunde davor erst die Abschlusspartien der vorletzten angesetzten Gruppe. „Es wird auf das Spiel aber keine Auswirkungen haben“, meinte Rangnick.

„Schande von Kansas City“ befürchtet

Weil nicht nur Österreich, sondern auch Algerien ein Remis zum Aufstieg reichen würde, befürchten internationale Medien in Anlehnung an die „Schande von Gijon“, als Österreich und Deutschland mit ihrem Nichtangriffspakt bei 0:1 ausgerechnet die Algerier aus dem WM-Turnier 1982 kegelten, bereits die „Schande von Kansas City“. „Wir werden die Mannschaft sicher nicht ins Rennen schicken und sagen, wir spielen unentschieden“, betonte Rangnick. „Wie sich das dann darstellt, wenn es noch fünf oder zehn Minuten geht, weiß ich nicht.“

Die Vorkommnisse von Gijon hätten seiner Meinung nach keinen Einfluss mehr auf das, was in Kansas City passiert. „Zu dem Zeitpunkt, als dieses Spiel stattgefunden hat, war noch keiner der Spieler der beiden Mannschaften auf der Welt“, erinnerte Rangnick. Er selbst sei 24 Jahre alt gewesen und als Spieler gerade zum SSV Ulm gewechselt, mit dem er später in die 2. Bundesliga aufstieg. „Das zeigt, dass das mit dem Spiel hier und dem Ausgang sicher nichts zu tun haben wird.“

Duell mit Spanien?

Über allem steht für die Österreicher, erstmals seit 1982 bei einer WM eine Gruppenphase zu überstehen. Als Zweiter würde die ÖFB-Auswahl am 2. Juli (21.00 Uhr MESZ) in Los Angeles gegen Topfavorit Spanien weiterspielen. Als Dritter gibt es verschiedene Varianten. Der wahrscheinlichste Gegner wäre die Schweiz in der Nacht auf 3. Juli (5.00 Uhr MESZ) in Vancouver. Die Vorbereitungszeit ist in jedem Fall kurz.

Schlagwörter: Fussball WM 2026 ÖFB USA Vorschau
© 2026 First Avenue GmbH