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Die DR Kongo freut sich übers Weiterkommen. © ANSA / RONALD WITTEK

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Die DR Kongo freut sich übers Weiterkommen. © ANSA / RONALD WITTEK

Kongo ist weiter – Ronaldo & Co. enttäuschen

Die DR Kongo hat sich mit einem packenden Tor-Comeback im letzten Gruppenspiel als achte afrikanische Mannschaft für die K.o.-Phase der Fußball-WM qualifiziert. Portugal blieb unterdessen erneut unter den Erwartungen.

Das erst über die interkontinentalen Playoffs ins Turnier gekommene Team gewann nach Rückstand 3:1 (0:1) gegen Usbekistan. Die DR Kongo sicherte sich in der Tabelle der Gruppendritten damit einen Platz unter den besten Acht. WM-Debütant Usbekistan schied punktlos als Letzter aus.


Mit einem Traumtor hatte Sturm-Star Eldor Shomurodov (10. Minute) die frühe Führung für Usbekistan erzielt. Der nur sieben Minuten später erzielte Ausgleich wurde nach Videobeweis aufgrund eines vorangegangenen Foulspiels zurückgenommen.Die Fans der DR Kongo mussten lange warten, wurde dann aber belohnt: Yoane Wissa (68.) sorgte per Foulelfmeter für das verdiente zwischenzeitige 1:1. Joker Fiston Mayele (78.) gelang die Führung für die Kongolesen, ehe Wissa (90.+1) in der Nachspielzeit mit seinem zweiten Tor alles klarmachte.

Ronaldo unsichtbar

Mitfavorit Portugal hat nach dem nächsten schwachen Auftritt den Gruppensieg verpasst. Im dritten und letzten Vorrunden-Spiel kam das Team von Cristiano Ronaldo nur zu einem sehr glücklichen 0:0 gegen starke Kolumbianer.

Cristiano Ronaldo kam nicht auf Touren. © APA/afp / CHANDAN KHANNA

Cristiano Ronaldo kam nicht auf Touren. © APA/afp / CHANDAN KHANNA


Platz eins in der Gruppe K ging damit völlig verdient an die Südamerikaner und hat für die auch einen vermeintlich großen Wert: Denn in der K.o.-Runde geht es jetzt zunächst gegen Ghana und im Fall eines Erfolgs danach gegen den Sieger des Spiels zwischen der Schweiz und Algerien.

Das liest sich zumindest auf dem Papier deutlich einfacher als der weitere Turnierpfad der Portugiesen: Ihr nächster Gegner ist Kroatien. Dahinter lauert Spanien in einem möglichen Achtelfinale. Das sind der aktuelle WM-Dritte und danach vielleicht der Europameister. Aus Portugals Sicht ist das allerdings auch die Konsequenz für eine enttäuschende Vorrunde mit zwei schwachen Auftritten und einem nicht überzubewertenden 5:0 gegen den Gruppenletzten Usbekistan. Gerade Ronaldo blieb wie schon beim 1:1 gegen die Demokratische Republik Kongo über weite Strecken unsichtbar.

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