
Mehdi Taremi und Co. fühlen sich von den USA ungerecht behandelt. © APA / RICHARD HEATHCOTE
„Aber wir fühlen“ – Irans Kapitän wird emotional
Irans Kapitän Mehdi Taremi war sichtlich aufgewühlt. Nach dem 1:1 gegen Ägypten packte er seine Gefühle in deutliche Worte.
27. Juni 2026
Von: dpa/sn
„Kleinigkeiten entscheiden die Spiele. Da sind Erholung und ein freier Kopf wichtig. Wir haben hier keinen klaren Kopf“, sagte der Stürmer mit Blick auf Reiseeinschränkungen und andere Widrigkeiten für seine Mannschaft bei dieser WM. „Wir können es nicht immer für uns behalten. Wir sind der Iran. Manche mögen uns nicht. Aber wir fühlen.“
Die furiose Schlussoffensive des Iran mit einem in der Nachspielzeit wegen Abseits aberkannten Tor und zwei Lattentreffern hatte im von Debatten begleiteten „Pride Match“ nicht zum Sieg geführt. Taremi schwankte zwischen Ärger und sportlicher Hoffnung. Trotz des verfehlten dreifachen Punktgewinns kann die Mannschaft von Trainer Amir Ghalenoei weiter auf den erstmaligen Einzug in die K.o.-Phase bei einer Fußball-WM hoffen. Mit Applaus verabschiedeten sich die Spieler von ihren Fans auf der Tribüne.
„Unfair behandelt“
Der Iran belegt in der Abschlusstabelle von Gruppe G Rang drei. Seine drei Unentschieden können am Ende reichen, um zu den besten acht Gruppendritten des XXL-Turniers zu gehören. Es wäre der größte Erfolg der iranischen WM-Geschichte – und das vor dem Hintergrund des Krieges der USA und Israels gegen das Land. „Ich bin stolz auf sie“, sagte Ghalenoei über seine Spieler und ergänzte mit Blick auf die USA: „Die Gastgeber-Nation hat uns sehr unfair behandelt.“Profil bearbeiten
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