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Lionel Messi hat nach seinem Dreierpack gegen Algerien einen Doppelpack gegen Österreich geschnürt. © APA / CHARLOTTE WILSON

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Lionel Messi hat nach seinem Dreierpack gegen Algerien einen Doppelpack gegen Österreich geschnürt. © APA / CHARLOTTE WILSON

Mit WM-Rekord: Messi setzt Österreich schachmatt

Erst Elfmeter verschossen, dann historischen Meilenstein gesetzt: Ausnahmekönner Lionel Messi hat Argentinien vorzeitig in die K.o.-Runde geschossen und Miroslav Klose als WM-Rekordtorschützen abgelöst.

Zwei Tage vor seinem 39. Geburtstag trumpfte Messi wieder groß auf und war mit einem Doppelpack (38. Minute, 90.+5) beim 2:0 (1:0) im zweiten Gruppenspiel gegen Österreich erneut umjubelter Matchwinner des Weltmeisters.


Die Bestmarke von Klose hätte Messi auch schon früher haben können, doch in der 9. Minute verschoss er einen Foulelfmeter – und das für seine Verhältnisse fast schon dilettantisch. Der Ball ging etwa einen halben Meter am Pfosten vorbei. Sein Rekordtor knapp 30 Minuten später feierte Messi ausgiebig mit den Teamkollegen an der Eckfahne. Zum WM-Start gegen Algerien hatte er einen Hattrick erzielt.

Strafstoß nach Videobeweis

Das Spiel begann eigentlich wie gemalt für Messi: Nachdem Xaver Schlager und Stefan Posch den Argentinier Lautaro Martínez im Strafraum in die Zange genommen und von den Beinen geholt hatten, zeigte der Schiedsrichter nach Videobeweis auf den Punkt. Doch ausgerechnet bei der vermeintlich einfachsten Torchance versagten Messi die Nerven.

Bei Messis zweiter Chance kam ihm David Alaba in die Quere (19.) 13 Minuten später war erneut Alaba zur Stelle, als er einen gefährlichen Schuss von Messi blockte. Doch dann konnte nichts und niemand Messi stoppen: Nach einer schönen Hereingabe von Linksaußen durch Facundo Medina vollendete Messi mit seinem linken Zauberfuß in gewohnter Torjäger-Manier.

Sabitzer mit einziger Österreich-Torchance

Österreichs Trainer Ralf Rangnick hatte vor der Partie gefordert, seine Mannschaft müsse gegen Messi zeigen, „dass wir eine der besten Mannschaften sind bei dieser WM sind“. Doch den Superstar bekamen die Österreicher nie so richtig in den Griff. Auch mit dem Pressing waren sie nicht so erfolgreich wie erhofft.
Marcel Sabitzer (hier gegen Nahuel Molina) hatte mit einem Freistoß die einzige größere Torchance für Österreich. © APA / FRANCOIS NEL

Marcel Sabitzer (hier gegen Nahuel Molina) hatte mit einem Freistoß die einzige größere Torchance für Österreich. © APA / FRANCOIS NEL

Marcel Sabitzer eröffnete nach dem Seitenwechsel die erhoffte Aufholjagd des Außenseiters. Seinen Freistoß konnte Argentiniens Torwart Emiliano Martínez aber mit einer spektakulären Flugeinlage parieren. Die Österreicher hatten in der zweiten Halbzeit mehr Ballbesitz, Argentinien lauerte noch mehr auf Konter. Nicólas Gonzalez verpasste per Kopf nach einer Messi-Ecke knapp das 2:0 (73.). In der Nachspielzeit machte Superstar Messi alles klar.

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