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Sadio Mané verpasst die WM in Katar. © APA/afp / KENZO TRIBOUILLARD

OP in Innsbruck, statt WM in Katar: Sadio Mané fällt aus

Afrika-Cup-Sieger Senegal muss bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Katar auf seinen Superstar und Bayern-Stürmer Sadio Mané verzichten.

Mané fällt aufgrund seiner Verletzung am rechten Wadenbein für das Turnier aus, wie der senegalesische Verband am Donnerstag bekannt gab. Der 30-Jährige wurde nach Angaben des FC Bayern bereits am Donnerstagabend in Innsbruck operiert. Bei dem Eingriff wurde demnach eine Sehne am rechten Wadenbeinköpfchen refixiert.


Mane soll in den kommenden Tagen seine Reha in München beginnen. Wie lange der Ex-Salzburger ausfällt, ist nicht bekannt. Zuvor hatte Senegals Teamarzt Manuel Afonso erklärt, dass eine MRT-Untersuchung ergeben habe, dass sich Afrikas Fußballer des Jahres nicht so schnell von der Verletzung erhole wie man sich das erhofft habe. „Daher haben wir beschlossen, Sadios Rückzug von der WM zu erklären“, so Afonso.
Für Senegal ist der Verlust ein herber Rückschlag im Kampf um den Achtelfinal-Aufstieg in Gruppe A. Mane, der in diesem Jahr hinter Karim Benzema den zweiten Platz bei der Vergabe des Ballon d'Or belegt hatte, hatte sich am 8. November im Spiel der Bayern gegen Werder Bremen (6:1) verletzt. Bis zuletzt hatte das Nationalteam auf einen Einsatz seines Aushängeschilds in Katar gehofft. Senegal trifft am Montag auf die Niederlande, bevor es gegen Gastgeber Katar und Ecuador geht.

Ausfälle auch bei Argentinien

Unterdessen hat auch Argentinien zwei Ausfälle zu beklagen, wenngleich nicht solch prominente. Teamchef Lionel Scaloni muss auf Nicolas Gonzalez und Joaquin Correa verzichten. Dies gab der argentinische Verband am Donnerstag bekannt. Gonzalez erlitt im Training eine Muskelverletzung, für ihn wurde bereits Angel Correa von Atletico Madrid nachnominiert. Auch Joaquin Correa verpasst die Endrunde verletzungsbedingt, sein Ersatz wird demnächst bekanntgegeben.
Die Argentinier bestreiten am kommenden Dienstag ihr Auftaktspiel bei der WM gegen Saudi-Arabien. Die weiteren Gruppengegner des Copa-America-Siegers von 2021 sind Mexiko und Polen.

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