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Die Mexikaner um Torschütze Raúl Jiménez (l.) feierten einen klaren Auftaktsieg. © APA/afp / RODRIGO OROPEZA

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Die Mexikaner um Torschütze Raúl Jiménez (l.) feierten einen klaren Auftaktsieg. © APA/afp / RODRIGO OROPEZA

Rot-Festival und jubelnde Mexikaner: Die WM ist eröffnet

Kein Fußball-Feuerwerk, dafür ein Rot-Festival mit drei Platzverweisen und der großen Erlösung: Mexiko hat seinen Auftaktfluch besiegt und einen perfekten Start hingelegt. Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 ist eröffnet!

Begleitet auch von Ausschreitungen vor dem legendären Aztekenstadion gewann der WM-Mitgastgeber in einer Neuauflage des Eröffnungsspiels von 2010 gegen ein schwaches und am Ende doppelt dezimiertes Südafrika mit 2:0.


Um 13.05 Ortszeit, nachdem sich erstmals der gesamte Kader beider Mannschaften zur Hymne um den Mittelkreis postiert hatte, und damit fünf Minuten später als vorgesehen ging es los.


Julian Quinones (9. Minute) sorgte mit seinem Tor für einen furiosen Beginn und früh für Gänsehaut-Atmosphäre in der mit 80.824 Fans ausverkauften Arena. Südafrika musste von der 50. Minute an in Unterzahl spielen, Sphephelo Sithole hatte nach einer Notbremse die Rote Karte gesehen.

Südafrika in allen Belangen unterlegen

Fulhams Stürmer-Star Raúl Jiménez (67.) sorgte mit seinem Tor schließlich für Klarheit. In der Schlussphase sah Themba Zwane (84.) bei den Bafana Bafana nach einer Tätlichkeit ebenfalls die Rote Karte, in der Nachspielzeit musste der Mexikaner César Montes (90.+2) nach einer Notbremse vorzeitig vom Platz.

Im WM-Eröffnungsspiel hagelte es Platzverweise. © APA/afp / YURI CORTEZ

Im WM-Eröffnungsspiel hagelte es Platzverweise. © APA/afp / YURI CORTEZ


In der Gruppe A mit Tschechien und Südkorea können die Mexikaner nun schon vorsichtig an die K.o.-Runde denken: Von den 48 Mannschaften des XXL-Turniers in Mexiko, den USA und Kanada kommen 32 weiter.

Drinnen Party, draußen Proteste

Nach der Party-Eröffnung mit Latino-Pop à la Shakira, viel Tradition, Lebensfreude und goldenem Glanz stellte FIFA-Präsident Gianni Infantino die begehrteste Fußball-Trophäe zusammen mit Schauspielerin Salma Hayek auf ein Podest – unter vereinzelten Pfiffen.

Angehörige vermisster Mexikaner protestierten vor der WM-Arena. © APA/afp / MARCO ANTONIO MARTINEZ

Angehörige vermisster Mexikaner protestierten vor der WM-Arena. © APA/afp / MARCO ANTONIO MARTINEZ


Von den teilweise tragischen Ereignissen vor dem Stadion bekamen die Fans drinnen nichts mit: Ein Mann erlitt einen Herzinfarkt und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Sein Zustand soll nach Polizeiangaben stabil sein. Zudem machten Videos von Ausschreitungen vor einem der Zugänge des Stadions die Runde. Zu sehen sind teilweise vermummte Demonstranten, die sich eine Auseinandersetzung mit Polizisten liefern.


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