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Italiens Gigio Donnarumma ist 27 Jahre alt, hat aber noch nie eine WM gespielt. © ANSA / Daniel Dal Zennaro

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Italiens Gigio Donnarumma ist 27 Jahre alt, hat aber noch nie eine WM gespielt. © ANSA / Daniel Dal Zennaro

Von Donnarumma bis Kvara: Diese Top-11 fehlt bei der WM

Die Liste prominenter Spieler, die die WM verletzungsbedingt verpassen, ist unglaublich lang. Manche Fußballstars – allen voran aus Italien – machen aber notgedrungen Urlaub während der XXL-WM in den USA, Mexiko und Kanada, weil sie die Qualifikation verpasst haben oder nicht nominiert worden sind.

Eine Elf der Stars, die bei der WM aus verschiedenen Gründen fehlen:

Tor

Gianluigi Donnarumma: 82 Länderspiele hat der Keeper der Squadra Azzurra schon absolviert. Die Liste seiner Erfolge ist lang: Europameister, dazu Champions-League-Sieger einst mit Paris Saint-Germain vor einem Jahr, viermal französischer Meister, englischer Pokalsieger mit Manchester City in diesem Jahr. Eine WM-Endrunde hat der 27-Jährige aber noch nicht in seiner Vita.

Abwehr

Harry Maguire: Nach der Nicht-Nominierung durch Thomas Tuchel war der 33 Jahre alte Engländer not amused. „Ich war zuversichtlich, dass ich nach der Saison, die ich gespielt habe, in diesem Sommer eine tragende Rolle für mein Land hätte spielen können“, kommentierte der Manndecker von Manchester United. Auch die Ehefrau des 66-maligen Nationalspielers schaltete sich öffentlich ein und giftete in Richtung des deutschen Trainers der Three Lions: „Es ist nur schade, dass du gegen eine einzige Meinung ankämpfen musstest.“


Die Ausbootung von Harry Maguire sorgte in England für Wirbel. © AFP / PAUL ELLIS

Die Ausbootung von Harry Maguire sorgte in England für Wirbel. © AFP / PAUL ELLIS


Raphaël Guerreiro: Es ist kein guter Fußball-Sommer für den 32-Jährigen. Sein Vertrag beim FC Bayern endet am 30. Juni. Einen neuen Arbeitgeber gibt es noch nicht. 2016 wurde Guerreiro mit Portugal Europameister, auf 65 Einsätze kommt er insgesamt. Diesmal steht er nicht im Kader.

Éder Militão: Er bleibt vom Verletzungspech verfolgt. Zwei Kreuzbandrisse überstand der 28 Jahre alte Brasilianer bereits und kämpfte sich bei Real Madrid zurück. Im April musste sich der Abwehrchef einer Muskeloperation in Finnland unterziehen. Ausfallzeit mehrere Monate.

Dani Carvajal: Vor zwei Jahren war er Teil des EM-Triumphs der Spanier. Diesmal ist der mittlerweile auch schon 34 Jahre alte Abwehrspieler nicht mehr im Aufgebot. Es wird bei fünf WM-Einsätzen verteilt auf die Endrunden 2018 und 2022 bleiben. Sein Vertrag bei Real Madrid läuft zudem Ende des Monats nach 13 Jahren und unzähligen Erfolgen aus.

Mittelfeld und Angriff

Christoph Baumgartner: Der Traum endete beim Aufwärmen vor dem Länderspiel gegen Tunesien. „Das ist für mich der schwerste Tag meiner Karriere – und es wird sicher etwas dauern, bis ich diese Niederlage verarbeitet habe“, sagte Baumgartner nach seiner Verletzung. Muskelverletzung, Operation, längere Pause. Bitter für den 26-Jährigen, der bei RB Leipzig eine äußerst starke Saison spielte und Österreich auch im Gruppen-Duell mit Weltmeister Argentinien inspirieren sollte.

Dominik Szoboszlai: Ein Tor in der Nachspielzeit traf auch den Kapitän der ungarischen Nationalmannschaft ins Mark. „Es tut weh, weil wir es wirklich wollten“, erklärte der Profi vom FC Liverpool nach dem 2:3 gegen Irland. Ungarn rutschte auf Gruppenrang drei ab, die Playoffs waren deshalb nicht mehr drin und Szoboszlai mit seinen Teamkollegen raus.

Dominik Szoboszlai gilt als einer der besten Mittelfeldspieler der Welt, die WM findet aber ohne ihm statt. © APA/afp / STEFANO RELLANDINI

Dominik Szoboszlai gilt als einer der besten Mittelfeldspieler der Welt, die WM findet aber ohne ihm statt. © APA/afp / STEFANO RELLANDINI


Serge Gnabry: Schon die EM im eigenen Land verpasste der Profi des FC Bayern. Und nun auch die WM. Noch vor dem Pokal-Halbfinale des späteren Doublesiegers gegen Bayer Leverkusen erlitt Gnabry einen Ausriss der Adduktoren. Sein 57. Länderspiel für Deutschland wird der 30 Jahre alte Offensivmann nicht bei der WM bestreiten.

Khvicha Kvaratskhelia: Sein Marktwert wird derzeit auf rund 140 Millionen Euro geschätzt. Er zählt damit zu den teuersten Profis der Welt aktuell. Kwarazchelia gewann mit Paris Saint-Germain zweimal nacheinander die Champions League und wurde in der abgelaufenen sogar zum Spieler der Saison in der Königsklasse gewählt. Mit Georgien schaffte der 25-Jährige aber nicht die WM-Teilnahme.

Robert Lewandowski: Diesmal klappte es nicht im Playoff gegen Schweden. Die WM in Katar dürfte die letzte des 37 Jahre alten polnischen Super-Torjägers gewesen sein, auch wenn er weiter in der Auswahl spielt. Nach dem dramatischen 2:3 gegen die Schweden meinte der Mittelstürmer: „Das schlimmste Gefühl wird sein, wenn wir morgen aufwachen.“ Nicht viel besser wird es ihm ergehen, wenn der WM-Ball ohne den 167-maligen Nationalspieler rollt und er auch noch immer ohne neuen Verein nach dem Vertragsende und tränenreichen Abschied beim FC Barcelona ist.

Luis Suárez: 143 Länderspiele für Uruguay, 69 Tore. Skandale waren auch dabei. „Ich würde der Nationalmannschaft niemals absagen, wenn sie mich braucht – besonders nicht mit einer WM vor der Tür“, hatte Suárez betont. Marcelo Bielsa, den der Mittelstürmer von Inter Miami und Top-Lionel-Messi-Kumpel nach der Copa América 2024 kritisiert hatte, verzichtete aber auf Suárez.

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