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Eine Maschine: Erling Haaland. © APA / BUDA MENDES

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Eine Maschine: Erling Haaland. © APA / BUDA MENDES

Zwei Haaland-Tore: Norwegens große WM-Rückkehr

Erling Haaland hat Norwegen zum ersten WM-Sieg seit 28 Jahren geschossen.

Dank eines Doppelpacks des Mittelstürmers von Manchester City setzten sich die als Geheimfavorit gehandelten Skandinavier gegen den Irak mit 4:1 durch. Der krasse Außenseiter aus dem Nahen Osten stand erstmals seit 40 Jahren wieder bei einer WM auf dem Platz und ist erst zum zweiten Mal qualifiziert.


Vor 63.106 Zuschauern brachte Haaland (29./43. Minute) Norwegen zweimal in Führung. Aymen Hussein (39.) hatten für den Irak zwischenzeitlich ausgeglichen. Nach der Pause legte der eingewechselte Leo Östigard (76.) nach, in der Nachspielzeit unterlief Hussein (90.+7) ein Eigentor. Im ersten Spiel der Gruppe I hatte Frankreich dank zweier Treffer von Kylian Mbappé mit 3:1 gegen den Senegal gewonnen.

Eine goldene Generation

„Die Norweger haben eine goldene Generation. Sie haben exzellente Spieler, gerade in der Offensive“, befand MagentaTV-Experte Thomas Müller mit Blick auf Haaland und Co. Der Stürmer hatte in der WM-Qualifikation 16 Tore in 8 Spielen erzielt – und knüpfte nahtlos daran an. Zunächst traf er aus kurzer Distanz nach einer Hereingabe, dann profitierte er von einem schweren Patzer der irakischen Abwehr.

Haaland trifft und trifft und trifft. © ANSA / GREG M. COOPER

Haaland trifft und trifft und trifft. © ANSA / GREG M. COOPER


Zaid Tahseen spielte einen zu kurzen Rückpass, Torhüter Jalal Hassan reagierte zu spät – und Haaland war zur Stelle. Trotzdem versteckte sich der Irak keineswegs und hatte kurz vor der Pause mehrere hochkarätige Chancen. Die große Diskrepanz zwischen starker Offensive und löchriger Defensive aufseiten der Norweger wurde deutlich.

Schreckmoment um Irak-Spieler

Die zweite Halbzeit startete zunächst ziemlich ereignislos. Norwegen hatte mehr vom Spiel, zu Großchancen kamen beide Teams in dieser Phase nicht. Die Defensive blieb die große Schwachstelle im Team von Trainer Stale Solbakken.

Weil aus dem Spiel nicht viel ging, brachte ein Standard die Entscheidung. Nach einer Ecke stand Östigard genau richtig. Für einen Schreckmoment sorgte Ali Jasim, der plötzlich am Seitenrand behandelt und mit einer Liege aus dem Stadion gebracht wurde. Die Umstände waren zunächst unklar.


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