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Belgien-Star Kevin De Bruyne. © APA / ALEX GRIMM

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Belgien-Star Kevin De Bruyne. © APA / ALEX GRIMM

Zwei Spieler, eine Frau, Streit: Belgiens Kabine belastet

Als Belgien das bisher eindrucksvollste Comeback dieser Fußball-WM vollbracht hatte, feierte jeder mit jedem. Nur nicht Kevin De Bruyne mit Thibaut Courtois.

Die beiden Stars schienen sich selbst im Moment der größten Gefühlsexplosion gezielt zu meiden. Das zeigt eine Videosequenz, die nach dem 3:2-Erfolg über Senegal in den sozialen Netzwerken kursierte. Der Konflikt zwischen Courtois und De Bruyne geht zurück auf das Jahr 2013.


Zu dieser Zeit begann De Bruynes damalige Partnerin Caroline Lijnen eine Affäre mit dem Torhüter in Madrid – und sprach darüber später in der Öffentlichkeit. „Kevin hatte mich enttäuscht, also habe ich gedacht: Warum soll ich das nicht auch mal machen?“, berichtete Lijnen im Jahr 2014.

Thibaut Courtois (links) und Kevin De Bruyne. © AFP / NICOLAS TUCAT

Thibaut Courtois (links) und Kevin De Bruyne. © AFP / NICOLAS TUCAT


Längst spielt die Frau im Leben beider Profis keine Rolle mehr. De Bruyne ist seit 2017 mit Michele verheiratet, das Paar hat drei Kinder. Courtois heiratete vor drei Jahren das israelische Topmodel Mishel Gerzig, ein Jahr später folgte das erste gemeinsame Kind. Doch das Verhältnis der beiden belgischen Fußball-Größen wirkt seit diesem privaten Zwischenfall dauerhaft unterkühlt.

Belgiens Kapitäne: Kompany, Hazard, Tielemans

Das dürfte auch ein zentraler Grund dafür sein, warum keiner der beiden Routiniers je über einen längeren Zeitraum zum Kapitän der „Roten Teufel“ wurde. Auf den heutigen Bayern-Trainer Vincent Kompany, der das Amt von 2010 bis 2017 bekleidete, folgte Eden Hazard, der – mit kurzer Übergangsphase mit De Bruyne – an Youri Tielemans übergab.

Belgien-Goalie Thibaut Courtois. © APA / FRAN SANTIAGO

Belgien-Goalie Thibaut Courtois. © APA / FRAN SANTIAGO


Tielemans geht bei der WM mit Leistung voran, wie er beim dramatischen Comeback gegen Senegal mit dem späten Ausgleich per Kopf sowie dem verwandelten Elfmeter in der 125. Minute bewies. Als Belgien mit zwei Toren zurücklag, gerieten er und Leandro Trossard bei der zweiten Trinkpause in ein hitziges Wortgefecht. Stürmer Romelu Lukaku musste die Streithähne sogar voneinander trennen. In der Folge kippte das Spiel – und neben Tielemans war Trossard dafür ausschlaggebend.

Zum belgischen X-Faktor bei diesem Turnier ist Sturmtank Lukaku geworden. Der 33-Jährige hat sportlich eine Seuchensaison hinter sich und war monatelang verletzt. Pünktlich zur WM ist er zumindest beschwerdefrei, er stach in all seinen drei Einsätzen mit seiner Wucht als Joker hervor und steuerte zwei Tore bei.

Schlagwörter: Fussball WM 2026 belgien

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