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Die letzten Sekunden des Kampfes von Alexander Zadra (rote Weste) gegen Taleh Suleymanov (blaue Weste).

Alexander Zadra verpasst EM-Medaille nur knapp

Der Kurtatscher stand mit 501 weiteren Kampfsportlern bei der Taekwondo-Europameisterschaft in Tallinn (Estland) im Einsatz. Dabei bot er einen mitreißenden Auftritt.

Alexander Zadra vom ASV Zadra-fighting/ rothoblaas hatte in der Schwergesichtsklasse unter 87 kg etwas Pech in der Auslosung, da er gleich in den Qualifikationsrunden auf den starken Taleh Suleymanov aus Aserbaidschan traf. Dieser war der Favorit der einen Tableauseite, während der spätere Sieger dieser Klasse, Bicer Enbiya Taha aus der Türkei, der große Name am anderen Ende des K.o.-Baums war.


Zadra ging den Kampf sehr bedacht an, wobei die ersten der insgesamt drei Kampfrunden sehr ausgeglichen waren. Beide endeten 0:0, ehe Zadra sensationell mit 8:1 in Führung ging. Ein spektakulärer Drehkick überraschte seinen Gegner vollkommen. Im Anschluss waren nur mehr 45 Sekunden zu kämpfen – doch diese reichten Suleymanov, um den Spieß nochmal umzudrehen. Nachdem sich in der Schlussphase die Ereignisse förmlich überschlugen, landete der Asiate den nicht mehr für möglich gehaltenen Siegtreffer.

Aufgrund des Kampfverlaufs bleibt für Zadra somit ein bitterer Nachgeschmack – auch weil der Weg zur EM-Medaille mit einem Sieg de facto geebnet gewesen wäre. Allerdings darf sich der 19-jährige Kurtatscher mit der Erkenntnis trösten, im olympischen Taekwondo mittlerweile auf Tuchfühlung zur absoluten Elite zu sein.

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