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Raphael Federico schaffte es ins Finale. © IMMAF

Ein Südtiroler Kämpfer trumpft in Prag auf

Ein junger Südtiroler lässt auf der internationalen Bühne der Mixed-Martial-Arts-Wettbewerbe („gemischte Kampfkünste“/MMA) aufhorchen.

MMA ist eine Vollkontakt-Kampfsportart, bei der Schlag- und Tritttechniken aus dem Boxen, Kickboxen, Taekwondo und Karate sowie Bodenkampf- und Ringtechniken aus dem Brazilian Jiu-Jitsu, Ringen und Judo zum Einsatz kommen. Ein aufstrebender Südtiroler Athlet in dieser Sportart ist Raphael Federico. Er ist 21 Jahre alt und kommt aus Jenesien.


Bereits vor der Coronavirus-Pandemie machte Federico auf sich aufmerksam: 2019 bei den Italienmeisterschaften im MMA holte er den Titel bei den Junioren, bei der WM in Bahrain überzeugte er mit dem 5. Platz. Am vergangenen Wochenende setzte er nun im tschechischen Prag ein kräftiges Ausrufezeichen. Federico schaffe im MMA-Weltcup in seiner Kategorie „Federgewicht“ bis 65,8 Kilogramm den Sprung ins Finale und musste sich dort nur knapp geschlagen geben.

Der Reihe nach: In der ersten Runde war ihm gegen Matej Valousek (Tschechien) ein 3:0-Sieg gelungen. Federico überzeugte dabei mit seinen hervorragenden Brazilian Jiu Jitsu-Techniken. Im folgenden Match gegen Manuchehr Rioev (Tadschikistan) griff der Kämpfer aus Jenesien voll an und gewann mit einem spektakulären Kampf gegen den starken Tadschiken nochmals mit 3:0. Am Sonntag stand schließlich das große Finale gegen den Spanier Juan Izquierdo auf dem Programm.

Niederlage nach Schiedsrichterentscheid
Auch im Finale wusste der Südtiroler zu überzeugen und schlug sich gut gegen den vor allem technisch starken Spanier. Schlussendlich fiel die Entscheidung erst nach Schiedsrichterentscheid. Federico musste dabei eine knappe Niederlage hinnehmen. Schlussendlich konnte er sich aber über den starken 2. Platz bei diesem prestigeträchtigen internationalen Kampf-Turnier freuen.

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