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Michael Piccolruaz bot eine starke Leistung. © Heiner Schmidl

Michael Piccolruaz verpasst Olympia-Quali knapp

Am Mittwoch sind die Kletterweltmeisterschaften in Tokyo mit dem Kombinationsbewerb zu Ende gegangen. Michael Piccolruaz wusste dabei zu überzeugen, auch wenn er das Olympia-Ticket knapp nicht lösen konnte.

In den Disziplinen Speed und Lead hat der Grödner das Maximum herausgeholt. Im Speed erreichte er mit seiner persönlichen Bestzeit von 6,655 Sekunden auf der 15m hohen Wand Rang sieben und im Lead kletterte er auf den beachtlichen 15. Platz. Im Bouldern, seiner Paradedisziplin, lief es nicht nach Wunsch – er landete auf Rang 13. Bei einem Top-10-Platz wäre die Olympiaqualifikation wahrscheinlich drin gewesen.

So landete der 23-Jährige am Ende „nur“ auf Rang 14. Trotzdem: Die Leistung ist beachtlich, denn es war schon eine kleine Sensation, dass Piccolruaz mit der Weltelite um die begehrten Finalplätze kletterte.

Fossali löst Ticket
Ein Athlet der italienischen Nationalmannschaft, Ludovico Fossali, hat bereits ein Olympiaticket in der Tasche. Der Mann aus Modena schaffte es mit dem zweiten Rang im Speed und zwei 20. Plätze auf den neunten Gesamtrang, was ihm die fixe Olympiaqualifikation garantierte. Da jedes Land nur maximal zwei Olympiateilnehmer entsenden kann und Japan einen zusätzlichen Heimstartplatz hat, wurden von den vier Japanern in den vorderen Rängen nur drei einbezogen. Deshalb qualifizierten sich bis Rang zehn die Athleten für Olympia.
Olympia-Zug noch nicht abgefahren
Die nächste Möglichkeit sich ein Olympia-Ticket zu schnappen gibt es am 28. November in Toulouse. Piccolruaz will diese Gelegenheit ausnützen, wohlwissend, dass er mit den besten Kletterer der Welt mithalten kann. Zuerst muss sich der Mann aus St. Christina aber noch bei den verbleibenden Weltcups für das Event in Toulouse qualifizieren. Zurzeit ist er in der Weltrangliste als 28. klassiert. Wenn er sein Formhoch ausnutzt, dürfte er die Quali für Toulouse schaffen.

Autor: pm

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