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Ballt die Faust und freut sich über den Sieg: Michael Piccolruaz © Marco Iacono

Piccolruaz und Schenk in bestechender Form

Michael Piccolruaz und Filip Schenk haben beim zweiten Boulder-Italiencup in Prato gute Frühform bewiesen und die Konkurrenz hinter sich gelassen.

Als einzige Athleten schafften Piccolruaz und Schenk im Finale drei Boulder. Ersterer erreichte die Tops in nur vier Versuchen, Schenk brauchte dafür deren sechs. „Nach der langen Wettkampfpause, die bei mir auch coronabedingt war, wusste ich nicht, wo ich stehe“, berichtet Piccolruaz: „Im Training fühlte ich mich top, aber das im Wettbewerb zu bestätigen, ist nicht immer leicht. Ich freue mich jetzt auf die erste Weltcup-Etappe in Meiringen (Schweiz).“ Seine Vorbereitung sei in diesem Jahr voll auf die Olympischen Spiele im August in Tokyo ausgerichtet, meint der 25-Jährige, der dafür schon qualifiziert ist.


Auch Schenk wurde nach seinem ersten Sieg im Italiencup seiner Favoritenrolle gerecht. Er kletterte souverän drei Tops und wurde ausgezeichneter Zweiter. Dadurch sammelte er wertvolle Punkte für die Gesamtwertung. Michele Bono aus Cuneo komplettierte mit zwei Tops das Podest. Stefan Scarperi kletterte im Halbfinale das erste Top auf Anhieb, erzielte dann aber keine Punkte mehr und belegte den 19. Rang.

Filip Schenk bot eine ausgezeichnete Leistung. © Marco Iacono


Bei den Frauen siegte Camilla Moroni aus Genua mit drei Tops und vier Zonengriffen. Irina Daziano aus Cuneo erzielte das gleiche Ergebnis, allerdings mit mehr Versuchen. Eine tolle Leistung zeigte auch Federica Mabboni aus Arco, die Dritte wurde. Evi Niederwolfsgruber präsentierte sich ebenfalls in guter Form. Sie wurde 14. Der nächste Boulder-Italiencup findet am 24. und 25. April in Brixen statt.

Autor: pm

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