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Petro Mamu aus Eritrea hält den Streckenrekord beim 3 Zinnen Alpine Run © Harald Wisthaler

3 Zinnen Alpine Run vor Weltcup-Premiere

Die Teilnehmerliste des 22. Südtirol Drei Zinnen Alpine Run am Samstag, 14. September in Sexten liest sich wie das „Who's Who“ der internationalen Berglaufszene. Kein Wunder, zählt das renommierte Berglauf-Event im Dolomiten UNESCO Welterbe heuer erstmals als Weltcup-Etappe.

Die Liste der Top-Favoriten auf einen Triumph beim 22. Südtirol Drei Zinnen Alpine Run ist lang. Angefangen beim aktuellen Weltcup-Gesamtführenden Andrew Douglas. Der 32-jährige Schotte hat in dieser Saison 3 der bisher 5 ausgetragenen Etappen des WMRA-Circuits für sich entscheiden können. Douglas setzte sich beim Maxi Race in Annecy in Frankreich, dem Broken Arrow Skyrace im Squaw Valley in den USA, sowie in Wales beim Snowdon International Mountain Race durch und möchte natürlich auch in Südtirol vom höchsten Treppchen des Siegerpodests strahlen.

Dieses Ziel haben auch die Dematteis-Zwillinge aus dem Varaitatal im Piemont. Bernard, Kapitän der italienischen Nationalmannschaft, ist dreifacher Europameister (2018, 2014 und 2013), gewann 8 Italienmeistertitel und bewahrt in seinem Trophäenschrank auch eine WM-Silbermedaille (2015) auf. Martin kürte sich 2016 zum Europameister, ist dreifacher Italienmeister und gewann einmal WM-Bronze (2011). Aus dem italienischen Lager zählt auch Francesco Puppi zum Favoritenkreis, der im vergangenen Jahr im Gesamtweltcup Rang 2 belegte. Einen 2. Platz beim Dreizinnenlauf aus dem Jahr 2018 hat Luca Cagnati zu Buche stehen, der ebenfalls für ein Spitzenergebnis gut ist. Mit dem Sarner Hannes Perkmann ist auch ein Top-Bergläufer aus Südtirol am Start, der den Südtirol Drei Zinnen Alpine Run bestens kennt und bereits 3 Mal auf das Podium kletterte.

Afrikas Berglauf-Elite peilt den Sieg an
Viel erwarten darf man sich auch von den starken afrikanischen Bergläufern. So ist der Weltcup-Gesamtsieger von 2018 – Geoffrey Gikuni Ndungu aus Kenia – mit von der Partie. Sein Konkurrent Petro Mamu weiß, wie es sich anfühlt als 1. durch das Ziel bei den Drei Zinnen zu laufen. Der Weltmeister von 2012 aus Eritrea gewann den Südtirol Drei Zinnen Alpine Run 2014 und 2016. Mamus Landsmann Abraham Filimon hat in dieser Saison die 3. Weltcup-Etappe – den Großglockner Berglauf in Österreich – gewonnen und zählt bei der vorletzten Station in Sexten ebenfalls zum engen Favoritenkreis. Robert Panim Surum hat mit dem Berglauf-Event in Sexten hingegen noch eine Rechnung offen: Im Vorjahr kam der Kenianer nicht über einen 7. Rang hinaus.
Weltklasse-Feld auch bei den Damen
Die Frauen-Konkurrenz des Südtirol Drei Zinnen Alpine Run 2019 ist ebenfalls bärenstark besetzt. Sarah Mccormack führt hier das Spitzenfeld an. Die 33-jährige Irin hat im Gesamtklassement aktuell die Nase vorn und will ihre Spitzenposition mit einem Topergebnis in den Südtiroler Dolomiten mit Sicherheit ausbauen. Ebenfalls mit großen Erwartungen nach Sexten kommt die Britin Sarah Tunstall, die heuer den zum Weltcup zählenden Großglockner Berglauf gewonnen hat.

Mit der Schweizerin Victoria Kreuzer ist die Siegerin des Südtirol Drei Zinnen Alpine Run 2014 angemeldet. Gespannt sind die heimischen Fans auf Agnes Tschurtschenthaler. Die Sextner Lokalmatadorin gibt nach der Babypause ihr Comeback. Die 37-Jährige hat bei ihrem Heimrennen als bestes Ergebnis einen 2. Rang aus dem Jahr 2015 zu Buche stehen. Damals verhinderte ein Sturz Tschurtschenthalers den insgesamt 3. Sieg einer Südtirolerin. Sie musste sich Antonella Confortola knapp geschlagen geben.

Die aktuellen Streckenrekorde halten Petro Mamu (1:22.44/Eritrea) und Michelle Maier (1:42.34/Deutschland).

Autor: pm

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